SFH-9428  Wiener Nordostumfahrung: Aspern-Anbindung erst 2019,  03.01.2014 | 08:36 |   (DiePresse.com),  Posting Dr. Lederbauer vom 3.1.2014  10.20 Uhr

 Die Anbindung der Seestadt dürfte sich um zwei Jahre verzögern, auch der Zeitplan für den Abschnitt zwischen Süßenbrunn und Groß-Enzersdorf soll wackeln.

» http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1512600/Wiener-Nordostumfahrung_AspernAnbindung-erst-2019?_vl_backlink=/home/index.do

Alles andere als Vollgas für die Wiener Nordostumfahrung (S1): Die Anbindung des Stadtentwicklungsgebiets Aspern verzögert sich und wird erst 2019 und nicht, wie geplant, schon 2016/17 fertig. Nach Informationen der Austria Presseagentur dürfte aber auch der Zeitplan für die 2016 avisierte Inbetriebnahme des Nordabschnitts zwischen Süßenbrunn und Groß-Enzersdorf nicht halten. Denn der Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist noch ausständig.

Nach ursprünglichen Plänen sollte das 1,8 Mrd. Euro teure Megaprojekt, zu dem auch der umstrittene Lobautunnel gehört, eigentlich längst in Bau sein. Im Herbst 2011 kündigte die Autobahngesellschaft Asfinag schließlich an, die hochrangige Straßenverbindung in zwei Etappen bauen zu wollen: 

  • Den Nordabschnitt (8,8 Kilometer) inklusive Anbindung des Stadtentwicklungsgebiets Aspern (4,6 Kilometer) wollte man 2014 in Angriff nehmen und 2016/2017 für den Verkehr freigeben.

  • Für den aufwendigeren Südteil zwischen Groß-Enzersdorf und Schwechat - inklusive dem acht Kilometer langen Tunnel - wurde ein Bauzeitrahmen von 2018 bis 2025 veranschlagt.

Seestadt-Anbindung: Gemeinsames Projekt von Asfinag und Stadt

Was die S1-Anbindung der Seestadt anbelangt - sie führt vom Knoten Raasdorf bis Heidjöchl -, wurde nun die Verzögerung seitens der Autobahngesellschaft Asfinag bestätigt. Die Angelegenheit sei mit der Stadt akkordiert, versicherte ein Sprecher gegenüber der Austria Presseagentur. Man plane, die UVP gemeinsam Mitte 2014 einzureichen.

Gemeinsam deshalb, weil die Weiterführung von Heidjöchl bis zur Südosttangente (A23) nicht Teil des Asfinag-Projekts ist, da dieses Stück als Stadtstraße errichtet wird und somit in die Zuständigkeit des Rathauses fällt. Angestrebt wird ein Baubeginn Ende 2016 oder Anfang 2017, die Verkehrsfreigabe soll 2019, eventuell schon Ende 2018 erfolgen.

Warten auf UVP-Bescheid für Nordabschnitt

Bezüglich des S1-Nordabschnitts Süßenbrunn - Groß-Enzersdorf ist offiziell immer noch davon die Rede, dass man bemüht sei, den Zeitplan einzuhalten. Allerdings: Der für 2013 erwartete UVP-Bescheid liegt noch immer nicht vor, das Verkehrsministerium prüft nach wie vor. Man sei aber zuversichtlich, dass die Sache "in den nächsten Wochen" abgeschlossen werden kann, sagte eine Sprecherin von Ministerin Doris Bures (SPÖ).

Auch wenn es tatsächlich demnächst das behördliche Okay geben sollte, wird, dem Vernehmen nach, ein Baubeginn 2014 und folglich eine Fertigstellung bis 2016 kaum möglich sein. Bei der Asfinag wollte man das offiziell so nicht bestätigen. Ein Sprecher räumte allerdings ein, dass die Auswirkungen des neu geschaffenen Bundesverwaltungsgerichts, das nun für UVP-Einsprüche zuständig ist, auf das konkrete Projekt noch nicht abzuschätzen seien.

Teilstück unter Lobau wohl erst ab 2025

Die Umweltverträglichkeitsprüfung bezieht sich auch auf den knapp neun Kilometer langen S1-Südabschnitt, der zum Großteil aus dem unter der Lobau verlaufenden Tunnel bestehen wird. Hier gibt es allerdings noch etwas mehr zeitlichen Spielraum. Denn das aufwendige Teilstück wird nach derzeitigem Stand sowieso erst 2018 in Angriff genommen und ab 2025 befahrbar sein.

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Posting Dr. Lederbauer vom 3.1.2014  10.20 Uhr

...Teilstück unter Lobau wohl erst ab 2025...Die Umweltverträglichkeitsprüfung bezieht sich auch auf den knapp neun Kilometer langen S1-Südabschnitt, der zum Großteil aus dem unter der Lobau verlaufenden Tunnel bestehen wird...

Nun denn.

Man hätte damit genügend Zeit, ein Alternativprojekt für die Untertunnelung der Lobau und der Donau zu entwickeln.

Vgl.:

» SFH-529 Vorschläge von Dr. Lederbauer für die Optimierung des Regionenrings um Wien, insbesondere Querung der Lobau, der Neuen Donau und der Donau
Nach dem letzten Stand der bisherigen Planungen wurde eine Untertunnelung der Lobau, der Neuen Donau und der Donau in einer Tiefe von rd 60 m vorgesehen. In jüngster Zeit wurde die Problematik dieser Lösung in der Öffentlichkeit diskutiert. Im Zuge meiner Innovationstätigkeit habe ich für das Problem eine Lösung entwickelt, die imfolgenden in ihren Grundzügen beschreiben wird. Die Vorgansgweise des Rechnungshofs und anderer Institutionen hat dazu geführt, daß diese Innovation erst spät präsentiert werden können. Dadurch kam es - bezogen auf Lärmschutz- und Verkehrsprojekte allein in Österreich - zu volkswirtschaftlichen Schäden in der Größenordnung vieler hundert Millionen EURO.

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=117&aid=687&page=

» http://so-for-humanity.com2000.at

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Interessante Postings

» myolnir»
03.01.2014 10:09
0 0

kostet eh'nur das 15-fache einer brücke bei fischamend-

und das beste:
wien statt nö...

Hoffen wir,dass gr+neos eine
VOLKSABSTIMMUNG
durchsetzen!!!

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