SFH-140959   Grasser-Anwalt - live: "So kann man nicht anklagen", von Hellin Jankowski 14.12.2017 um 10:58

Live Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Finanzminister vor, ein "System der organisierten Korruption" aufgebaut zu haben. Heute kontert sein Anwalt, Norbert Wess. Die "Presse" tickert live vom Buwog-Prozess.

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https://diepresse.com/home/innenpolitik/5337941/GrasserAnwalt-live_So-kann-man-nicht-anklagen

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Auf den» "Tag der Verteidiger", die Richterin Marion Hohenecker mit etlichen Ablehnungs- und Befangenheitsanträgen konfrontierten, folgte der » "Tag der Staatsanwaltschaft", die dem früheren Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seinen (mitangeklagten) Vertrauten unterstellte, ein "System der organisierten Korruption" ins Leben gerufen zu haben. Grasser und Co. hätten "kassieren wollen und sie haben kassiert" - zulasten der Steuerzahler, sagten Alexander Marchart und Gerald Denk. Es sei um "Geld, Gier und Geheimnisse" gegangen. Das war der Mittwoch.
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Der heutige Donnerstag steht im Zeichen des Norbert Wess - Grassers Verteidiger (neben Manfred Ainedter). Er ist an der Reihe, seine Gegendarstellung zu präsentieren - und damit des Ex-Ministers Version der Geschehnisse rund um die Buwog-Privatisierung und die Einmietung der oberösterreichischen Finanz in den Terminal Tower vorzutragen.

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft geht ja davon aus, dass hier "Bestechungsgelder" geflossen sind. Grasser, sowie sein Trauzeuge Walter Meischberger, der frühere Lobbyist Peter Hochegger, der Immobilienmakler Ernst Karl Plech sowie zehn weitere Angeklagte bestreiten das vehement. Es gilt die Unschuldsvermutung.

» >>> Dossier: „Der Grasser-Prozess“ [premium]



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