SFH-140457  Grasser-Prozess Hochegger-Aussage im Liveticker:  Die Presse von Hellin Jankowski 09.01.2018 um 12:56,  Antwort Dr. Lederbauer vom 9.1.2018  15.45
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Live Der Buwog-Prozess geht mit der Einvernahme des teilgeständigen Ex-Lobbyisten Hochegger weiter. Er beharrt: Der ominöse Buwog-Tipp stammte ursprünglich von Ex-Minister Grasser. "Die Presse" tickert live aus dem Wiener Straflandesgericht.
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https://diepresse.com/home/innenpolitik/5349702/GrasserProzess_HocheggerAussage-im-Liveticker_Das-war-alles-sehr

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Grasser-Prozess

„» Geld, Gier, Geheimnisse" sowie den Aufbau eines „Systems organisierter Korruption", warf die Staatsanwaltschaft dem früheren Finanzminister Karl-Heinz Grasser zum Auftakt des Buwog-Prozesses im Dezember 2017 vor. Dessen Verteidiger konterten: „» Schwerer Hokuspokus" sei das, was die Anklagebehörde vorbringe, hier werde „eine politische Abrechnung" versucht – und überhaupt, die Richterin sei befangen (entsprechende Anträge wurden abgelehnt). Und dann kam noch der frühere Lobbyist Peter Hochegger – der » ein Teilgeständnis ablegte, Grasser, dessen Trauzeugen Walter Meischberger und den Immobilienmakler Ernst Karl Plech belastete.» Letztere weisen die Anschuldigungen zurück.


Das war der Beginn des größten Korruptionsprozesses in der österreichischen Justizgeschichte. Heute wird er am Wiener Straflandesgericht mit der Einvernahme Hocheggers fortgesetzt.

Worum geht es genau? Angeklagt sind 14 Personen, neben Grasser, Meischberger, Plech und Hochegger müssen sich auch Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics, Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton, der Steuerberater Gerald Toifl, der Vermögensberater W., der Ex-Geschäftsführer einer Raiffeisen-Firmen L., der Ex-Geschäftsführer der Raiffeisen Leasing S. und ein dortiger Abteilungsleiter S., vor Gericht verantworten. Die Angeklagten teilen sich den Generalvorwurf der Untreue – bestreiten aber (nur Hochegger bekannte sich teilschuldig) die Vorwürfe; es drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Verhandelt wird in zwei Angelegenheiten: zum Einen in der Causa Buwog. Die Oberstaatsanwälte Alexander Marchart und Gerald Denk gehen davon aus, dass rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen im Jahr 2004 Bestechungsgeld geflossen ist (fast zehn Millionen Euro, was einem Prozent des Buwog-Verkaufspreises entspricht). Gekommen sein soll das Geld von dem im Bieterverfahren siegreichen Österreich-Konsortium um Immofinanz und RLB OÖ – gegangen über Umwege auf diverse Konten. Die Millionenzahlung ist seit 2009 erwiesen, offen ist aber die zentrale Frage: Hat Grasser sein Insiderwissen genutzt und über seine Vertrauten entscheidende Informationen weitergegeben, um sich (und andere) zu bereichern?

Themenkomplex zwei ist die Affäre Terminal Tower. Wie beim Buwog-Deal soll auch hier ein „Tatplan" (bei Privatisierungsprojekten serienweise „mitschneiden") befolgt worden sein. Und zwar: Grasser soll einen Teil der 200.000-Euro-Provision eingesteckt haben, die für die Einmietung der oberösterreichischen Finanzdienststellen in den Linzer Terminal Tower geflossen sein soll.

» >>> Dossier: Der Grasser-Prozess [premium]

Das war der Beginn des größten Korruptionsprozesses in der österreichischen Justizgeschichte. Heute wird er am Wiener Straflandesgericht mit der Einvernahme Hocheggers fortgesetzt.

Worum geht es genau? Angeklagt sind 14 Personen, neben Grasser, Meischberger, Plech und Hochegger müssen sich auch Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics, Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton, der Steuerberater Gerald Toifl, der Vermögensberater W., der Ex-Geschäftsführer einer Raiffeisen-Firmen L., der Ex-Geschäftsführer der Raiffeisen Leasing S. und ein dortiger Abteilungsleiter S., vor Gericht verantworten. Die Angeklagten teilen sich den Generalvorwurf der Untreue – bestreiten aber (nur Hochegger bekannte sich teilschuldig) die Vorwürfe; es drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Verhandelt wird in zwei Angelegenheiten: zum Einen in der Causa Buwog. Die Oberstaatsanwälte Alexander Marchart und Gerald Denk gehen davon aus, dass rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen im Jahr 2004 Bestechungsgeld geflossen ist (fast zehn Millionen Euro, was einem Prozent des Buwog-Verkaufspreises entspricht). Gekommen sein soll das Geld von dem im Bieterverfahren siegreichen Österreich-Konsortium um Immofinanz und RLB OÖ – gegangen über Umwege auf diverse Konten. Die Millionenzahlung ist seit 2009 erwiesen, offen ist aber die zentrale Frage: Hat Grasser sein Insiderwissen genutzt und über seine Vertrauten entscheidende Informationen weitergegeben, um sich (und andere) zu bereichern?

Themenkomplex zwei ist die Affäre Terminal Tower. Wie beim Buwog-Deal soll auch hier ein „Tatplan" (bei Privatisierungsprojekten serienweise „mitschneiden") befolgt worden sein. Und zwar: Grasser soll einen Teil der 200.000-Euro-Provision eingesteckt haben, die für die Einmietung der oberösterreichischen Finanzdienststellen in den Linzer Terminal Tower geflossen sein soll.

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Posting  Dr. Lederbauer vom 9.1.2018  15.45

" ... Der eigentl. Skandal ist für mich der Kaufpreis. Bei einem Immobilienvolumen wie hier muss es doch ein Verkehrs- bzw. Sachwertgutachten gegeben habe..."

Nun.
Die gesamte Causa hat - ganz offensichtlich - eine viel größere Dimension. Es ist unverständlich, dass die Anklage derart eingeschränkt wurde.

Vgl.:

13.11.2011 | » 314 Fall 14 - BUWOG
» SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr
Umfassende Sachverhaltsdarstellung ( Langfassung) zur Causa Verkauf von Bundeswohnungen unter Berücksichtigung einer detallierten Analyse der Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs über den „Verkauf der BUWOG" und den „Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" sowie des Berichts des Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofsausschusses, des Minderheitsberichts der Berichte des Rechnungshofsausschusses, sowie der Diskussionen im Plenum des Nationalrats unter Berücksichtigung aller Protokolle und aktueller Medienberichte. Copyright by Dr. Wolfgang Lederbauer
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5223&page=5


sowie



26.07.2012 | » 314 Fall 14 - BUWOG
» SFH-5043 Zusammenstellung aller relevanten Dokumente zum Spannungsfeld : BUWOG - RECHNUNGSHOF - PARLAMENTARISCHER UNTERSUCHUNGSAUSCHUSS ( Stand 26.7.2012 )
Was wird dabei erkennbar?
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5805&page=1


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Dr. W. Lederbauer

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" ... Der eigentl. Skandal ist für mich der Kaufpreis. Bei einem Immobilienvolumen wie hier muss es doch ein Verkehrs- bzw. Sachwertgutachten gegeben habe..."

Nun.
Die gesamte Causa hat - ganz offensichtlich - eine viel größere Dimension. Es ist unverständlich, dass die Anklage derart eingeschränkt wurde.

Vgl.:
13.11.2011 | 314 Fall 14 - BUWOG
SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr
Umfassende Sachverhaltsdarstellung ( Langfassung) zur Causa Verkauf von Bundeswohnungen unter Berücksichtigung einer detallierten Analyse der Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs über den „Verkauf der BUWOG" und den „Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" sowie des Berichts des Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofsausschusses, des Minderheitsberichts der Berichte des Rechnungshofsausschusses, sowie der Diskussionen im Plenum des Nationalrats unter Berücksichtigung aller Protokolle und aktueller Medienberichte. Copyright by Dr. Wolfgang Lederbauer
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5223&page=5

sowie

26.07.2012 | 314 Fall 14 - BUWOG
SFH-5043 Zusammenstellung aller relevanten Dokumente zum Spannungsfeld : BUWOG - RECHNUNGSHOF - PARLAMENTARISCHER UNTERSUCHUNGSAUSCHUSS ( Stand 26.7.2012 )
Was wird dabei erkennbar?
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5805&page=1



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peter10


Interessante Postings 

Bergtürkin
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Und wenn man den Hochegger noch so oft zu den x-fach wiederholten Kinkerlitzchen befragt: auch heute hat sich genau null Neues ergeben.

So, wie das "Geschäft" geschildert wird, kann es doch nicht wirklich gelaufen sein. Das klingt nach "Schülerverschwörung".

Der eigentl. Skandal ist für mich der Kaufpreis. Bei einem Immobilienvolumen wie hier muss es doch ein Verkehrs- bzw. Sachwertgutachten gegeben habe.

Weiß das jemand?

Bei jeder noch so nadigen (Zwangs)Versteigerung braucht es ein Schätzgutachten. Umso mehr bei einem Verkauf in der Größenordnung, oder nicht?

Der Preis war ein Geschenk!




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Antwort Dr. Lederbauer vom 9.1.2018 17.30 Uhr


" ...Der eigentl. Skandal ist für mich der Kaufpreis. Bei einem Immobilienvolumen wie hier muss es doch ein Verkehrs- bzw. Sachwertgutachten gegeben haben...."

Diese Fragestellung ist wohl  berechtigt.

Lesen Sie bitte  einmal das Kapitel 20 der folgenden Dokumentation durch:

13.11.2011 | » 314 Fall 14 - BUWOG
» SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr
Umfassende Sachverhaltsdarstellung ( Langfassung) zur Causa Verkauf von Bundeswohnungen unter Berücksichtigung einer detallierten Analyse der Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs über den „Verkauf der BUWOG" und den „Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" sowie des Berichts des Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofsausschusses, des Minderheitsberichts der Berichte des Rechnungshofsausschusses, sowie der Diskussionen im Plenum des Nationalrats unter Berücksichtigung aller Protokolle und aktueller Medienberichte. Copyright by Dr. Wolfgang Lederbauer
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5223&page=5


http://www.so-for-humanity.com2000.at

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Ich glaube die Aussage Hocheggers, wo er unbewiesen Grasser belastet, wird hier jetzt zum dritten M;al wiederholt.
Bin neugierig ob das auch bei den Aussagen von Grasser passiert, wo er alles gegen ihn Vorgebrachte widerlegt.
Und auch eigenartig - Hochegger betont immer wieder die Info, dass auch Grasser Geld bekommen soll, von einem Bankenagestellten bekommen zu haben.
Aber auch Nachfrage bei diesem, hat er die Aussage von H. als falsch bezeichnet.
Davon liest man hier wieder nichts.
kobokarlix
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Tatsache ist,dass der Verkauf der BUWOG zum Himmel stinkt.Der wahre Wert der Wohnungen wäre damals bei etwa 3 bis 4 Milliarden € gelegen und nicht bei 961 Millionen.Doch darüber schreibt niemand,obwohl das der eigentliche Finanzskandal ist.Wer weiss wer da noch alles die Hand aufgehalten hat?
Kmu25
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Warum waren dann die unterlegenen Gebote auch nicht höher?

Ka_Sandra
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Das hab ich mich auch schon gefragt.
Exorzist1978
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Ich glaube diesem Mann kein Wort. Seine Wortwahl und sein Timing stinken zum Himmel. Ich glaube aber auch nicht an Grassers Unschuld.
peter10
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Auch ich glaube, Exorzist... und es ist auch begreiflich, dass sich Hochegger, als letzte Chance, nicht wieder ins Gefängnis zu kommen, zumindest Straferleicherung, wenn nicht gar Straffreiheit erkaufen will, wenn er Grasser massiv belastet. Aber auch bei ihm, ohne jeden Beweis.
Wie auch das Gericht bisher keine Beweise, trotz jahrelanger Recherche vorweisen kann.
Dass ihn die, der linken Seite zuzurechnenden, Richterin aber schuldig sprechen wird, davon ist auszugehen.
Darum wurde sie auch trotz mehrerer stichhaltiger Gründe, sie vom Prozess abzuziehen, von den Linken massiv gehalten.
Dien Frau muß den Mann schuldig sprechen.
Kmu25
1
jupp. So wirds kommen.

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