SFH-1976 Rosenkranz' eidesstattliche Erklärung im Wortlaut, 08.03.2010 | 12:11 | (DiePresse.com), Posting von Dr. Lederbauer vom 8.3.2010 13.30 Uhr
In einer eidesstattlichen Erklärung weist die Hofburg-Kandidatin der FPÖ "jede Interpretation", das Verbotsgesetz abschaffen zu wollen, zurück und distanziert sich von der Ideologie des Nationalsozialismus.
» http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/544901/index.do?direct=544879&_vl_backlink=/home/politik/hofburgwahl/544879/index.do&selChannel=
In einer eidesstattlichen Erklärung weist die Hofburg-Kandidatin der FPÖ "jede Interpretation", das Verbotsgesetz abschaffen zu wollen, zurück. Der Wortlaut der in der Aussendung "eidesstättig" genannten Erklärung.
"Mein politisches Engagement ist Ausdruck dafür, dass ich meine Liebe zu unserer Heimat, zur Republik Österreich, zu ihrer Neutralität und zu ihrer Freiheit, mit Leben erfülle.
Zu keinem Zeitpunkt habe ich die Grundwerte unserer Republik in Frage gestellt, sondern sie im Gegenteil immer verteidigt. So habe ich auch das Verbotsgesetz als Symbol für die Abgrenzung vom Nationalsozialismus niemals in Frage gestellt habe und werde es auch nicht in Frage stellen.
Bedauerlicherweise haben trotz meiner Richtigstellung am 4. März 2010, wo ich gesagt habe, dass ich "Meldungen, nach denen ich die Abschaffung des Verbotsgesetzes fordere als irreführend und falsch zurückweise", die meisten Medien an ihrer falschen Darstellung festgehalten.
Nochmals weise ich daher jede Interpretation, dass ich dieses Gesetz abschaffen wolle, mit aller Entschiedenheit zurück.
Für mich sind Demokratie, Freiheit und Menschenwürde die Fundamente meines Welt- und Menschenbildes und meiner politischen Arbeit.
Ich verurteile daher aus Überzeugung die Verbrechen des Nationalsozialismus und distanziere mich entschieden von der Ideologie des Nationalsozialismus."
Posting von Dr. Lederbauer vom 8.3.2010 13.30 Uhr
Grundwerte unserer Republik
Grundwerte unserer Republik
Grundwerte unserer Republik
Diese Klarstellung ist wichtig und sollte im Bundespräsidentenwahlkampf noch breiter diskutiert werden.
Zu den Grundwerten unserer Republik gehört zweifellos, dass auch " Menschenrechte" - ohne Einschränkung beachtet werden.
Diese Diskussion sollte in einem viel weiteren Rahmen und auch in einem anderen Zusammenhang, nämlich mit der Frage der "Durchsetzung von Menschenrechten in Österreich gesehen werden.
In einer funktionierenden Demokratei sollte auch darüber diskutiert werden, dass bestimmte Ausführungsgesetze nach der Ratizierung eines völkerrechtlichen Vertrags vom Gesetzgeber gar nicht beschlossen wurden.
Es handelt sich eindeutig um legislatives Unrecht. Über dieses Unrecht wird der VfGH aufgrund von Staatshaftungsklagen bald zu entscheiden haben.
Im Interesse österreichischer Bürger und Bürgerinnen liegt es, dass internationale Verträge über Bürgerrechte in Österreich auch eingehalten werden.
Seit 1978 fehlen Ausführungsgesetze zum " Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte".
Es ist Tatsache, dass Menschenrechte in Österreich kaum durchsetzbar sind. Dies zeigen Entscheidungen der Höchstgerichte ( OGH, VwGH und VfGH )
Auch dazu sollten sich die Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl eindeutig äussern.
» http://so-for-humanity.com2000.at SFH-0848
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Antwort Dr. Lederbauer vom 8.3.2010 16.20 Uhr
Re: Grundwerte unserer Republik, Medien
Es liegt an den Bürgern und Bürgerinnen unseres Landes, darauf zu achten, dass nicht nur 70 Jahre zurückliegende Ereignisse, sondern auch aktuelle Probleme diskutiert werden.
Durch die Möglichkeit, Postings zu bestimmten Medienartikeln abzugegeben, hat sich die Situation im Vergleich zur Vergangenheit verbessert.
Allerdings bleibt es den Medien vorbehalten, bestimmte Themen aufzugreifen bzw bestimmte Postings gar nicht freizuschalten.
Die Lösung:
Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, neue Themen - unabhängig von den Printmedien - aufzugreifen.
Hier könnte sich eine interessante Konkurrenzsituation ergeben.
vgl.: » http://so-for-humanity.com2000.at und zahlreiche andere websites.
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Antwort Dr. Lederbauer vom 8.3.2010 22.20 Uhr
" Sie linksradikaler Gutmensch!!!"
Aha.
Wie wäre es mir einer Variante: " Sie rechtsradikaler Schlechtmensch?"
Diese Wünsche für die Umsetzung der Menschenrechte leiten sich von der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" , der "Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte" bzw dem " Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte - CCPR" ab.
Gibt es ein Wort für die Kombination von " Dummheit" ud Präpotenz"? Vielleicht: "Dumpotenz?"
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08.03.2010 13:29