SFH-141509 Wo in Österreich am meisten Verkehr ist, Die Presse  12.04.2019 um 12:24, Antwort Dr. Lederbauer vom 12.4.2019

In einer Auswertung der Verkehrszahlen von Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen für das vergangene Jahr gibt es erstmals auf fünf Abschnitten mehr als 100.000 Fahrzeuge täglich.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5611609/Wo-in-Oesterreich-am-meisten-Verkehr-ist


Symbolbild
Symbolbild – APA/GEORG HOCHMUTH

Die Südost-Tangente (A23) in Wien ist im vergangenen Jahr die am stärksten befahrene Straße Österreichs gewesen. Nach Angaben des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) vom Freitag wurden bei St. Marx etwa 186.000 Kfz pro Tag gezählt. Bundesweit habe es erstmals auf bereits fünf Autobahnen Abschnitte mit mehr als 100.000 Fahrzeugen täglich gegeben. Das ergibt laut VCÖ eine Analyse auf Basis von Daten der Autobahngesellschaft Asfinag

Demnach waren 2018 etwa 68 Millionen Kfz auf der A23 bei St. Marx unterwegs, um dreieinhalb Millionen mehr als im Jahr zuvor. Durchschnittlich waren dies somit 186.188 Pkw und Lkw pro Tag. Die Südautobahn (A2) war die am zweitstärksten befahrene Autobahn Österreichs. Bei Biedermannsdorf in Niederösterreich wurden 60,5 Millionen Fahrzeuge gezählt (165.791 täglich).

Im Ranking folgen die Donauufer-Autobahn (A22 ) bei der Brigittenauerbrücke in Wien mit 40,5 Millionen Fahrzeugen (110.963 pro Tag) und die A1 Westautobahn bei Haid bzw. Traun in Oberösterreich mit jeweils 40,2 Millionen Fahrzeugen (110.235 täglich). Erstmals waren 2018 auch auf der Ostautobahn (A4) beim niederösterreichischen Mannswörth im Schnitt mehr als 100.000 Pkw und Lkw pro Tag unterwegs. 37 Millionen oder 101.266 pro Tag wurden laut VCÖ-Analyse gezählt.

Der VCÖ forderte am Freitag den verstärkten Ausbau der Bahn- und Busverbindungen in den Ballungsräumen. Zudem seien Rad-Highways vom Umland in die Stadt zu schaffen.

Die durchschnittliche Anzahl Kfz pro Tag im Jahr 2018:

(In Klammer jeweils der Abschnitt mit der höchsten Verkehrsbelastung der jeweiligen Autobahn.)

  • A23 (St. Marx): 186.188 Kfz pro Tag
  • A2 (Biedermannsdorf): 165.791
  • A22 (Brigittenauer Brücke): 110.963
  • A1 (Haid): 110.235
  • A4 (Mannswörth): 101.266
  • A7 (Bindermichl: 93.004
  • A12 (Tunnel Amras): 83.404
  • S1 (Laxenburger Straße):  80.963
  • A10 (Anif): 70.825
  • A9 (Schachenwald IBC): 65.851
  • A14 (Wolfurt Lauterach): 63.619
  • A25 (Wels): 60.032
  • A8 (Krenglbach): 57.524
  • A21 (Gschaid): 55.826
  • A13 (Gärberbach): 51.245
  • S2 (Hermann Gebauer Straße): 47.679
  • A3 (Ebreichsdorf): 39.941
  • A5 (Eibesbrunn): 38.846
  • S5 (Zaina): 34.936
  • S33 (Pottenbrunn): 32.867
  • S6 (Natschbach): 29.093
  • S31 (Wulkaprodersdorf): 25.555
  • S4 (Wr Neustadt Süd): 25.101
  • S35 (Peggau): 24.040
  • A6 (Potzneusiedl): 22.230
  • S36 (Zmöllach): 22.067
  • A11 (St. Ulrich): 16.495
  • S16 (Grins): 16.113

Quelle: Asfinag, VCÖ 2019

 

(APA/Red.)

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Hartlieb Wild
5

Nur zur Information zur Inntalautobahn (A12): Den Containerhafen Dover passieren jährlich ca 2,6 Millionen Lastwagen. Tirol belasten über 2,4 Millionen Fahrten unsere Gesundheit und Umwelt extrem. Beim EU-Beitritt wollte man auf 1,6 Mio Fahrten limitieren, auf Grund einer inkompetenten zentralen Verkehrspolitik vergebens.

Ehe noch ganz Schlaue herumrechnen, daß in St Marx (A23) 2,3-mal so viel Bewegungen sind als bei Innsbruck (A12), ist noch anzufügen, in welcher Umgebung diese Straßen liegen. Es ist nämlich ein gravierender Unterscheid, ob dies eine flache, offene Gegend ist (A23) oder ein enges Gebirgstal (A12), wo sich Schadstoffe und Lärm konzentrieren.

Wir erleben erneut, daß aus Wiener Sicht schlagende Tiroler Probleme ziemlich uninteressant sind. Dafür gibt es schon wieder einen „Hochgeschwindigkeitsversuch" auf zwei Strecken mit Tempo 140 (zur Erinnerung: der „Austria is too small for me"-Verkehrsminister Gorbach (FPÖ) ließ sogar 160 „testen" – außer erhöhter Umweltbelastung, besonders bei Dieselfahrzeugen! – ein voller Schlag ins populistische Wasser.

## Außerdem: Nach wie vor fehlt der zwingende Beweis, daß der „heilige" freie Warenverkehr NUR und ausschließlich mit dem Transportmittel LKW möglich sei.

## Und: Kein „Dieselprivileg" mehr und gleiche Belastung durch Steuern und Abgaben von Flugbenzin und Kerosin wie für Kfz-Benzin.

Antwort Dr. Lederbauer vom 12.4.2019


" ...Tirol belasten über 2,4 Millionen Fahrten unsere Gesundheit und Umwelt extrem. Beim EU-Beitritt wollte man auf 1,6 Mio Fahrten limitieren..."
Das Entwicklung war abzusehen.
Was sollte geschehen?

Die EU sollte aufgefordert werden, zur Entlastung der Bevölkerung hocheffiziente und ästhetisch befriedigende Lärmschutzmassnahmen zu finanzieren.

" ... Es ist nämlich ein gravierender Unterscheid, ob dies eine flache, offene Gegend ist (A23) oder ein enges Gebirgstal (A12), wo sich Schadstoffe und Lärm konzentrieren.... "

Vollkomen richtig. Die Situation in Tirol ist schlicht katastrophal. Was macht man seit längerer Zeit?
Man baut Lärmschutzwnäde aus " Holzbeton "...Warum werden in Österreich bereits getestete  dauerhaft begrünte Lärmschutzwände negiert ?

"...ausschließlich mit dem Transportmittel LKW...
Es solltem wirtschaftliche Lösungen für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene entwicklelt werden. Wir arbeiten an Lösungen für eine rasche Querverlagerung von LKS und PKWs auf die und von der Bahn.

www.ecooowall.at
http://so-for-humanity.com2000.at 
.

troootzi
0

" ...Tirol belasten über 2,4 Millionen Fahrten unsere Gesundheit und Umwelt extrem. Beim EU-Beitritt wollte man auf 1,6 Mio Fahrten limitieren..."
Das Entwicklung war abzusehen.
Was sollte geschehen?

Die EU sollte aufgefordert werden, zur Entlastung der Bevölkerung hocheffiziente und ästhetisch befriedigende Lärmschutzmassnahmen zu finanzieren.

" ... Es ist nämlich ein gravierender Unterscheid, ob dies eine flache, offene Gegend ist (A23) oder ein enges Gebirgstal (A12), wo sich Schadstoffe und Lärm konzentrieren.... "

Vollkomen richtig. Die Situation in Tirol ist schlicht katastrophal. Was macht man seit längerer Zeit?
Man baut Lärmschutzwnäde aus " Holzbeton "...Warum werden in Österreich bereits getestete dauerhaft begrünte Lärmschutzwände negiert ?

"...ausschließlich mit dem Transportmittel LKW...
Es solltem wirtschaftliche Lösungen für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene entwicklelt werden. Wir arbeiten an Lösungen für eine rasche Querverlagerung von LKS und PKWs auf die und von der Bahn.

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