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Mehr Verkehrssicherheit zwischen Mattersburg und Weppersdorf/Markt St. Martin

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190318_OTS0103/asfinag-startet-sicherheitsausbau-der-s-31-burgenland-schnellstrasse-bild

Eisenstadt (OTS) - Heute, Montag, 18. März, startet die ASFINAG mit dem Ausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin. Bis 2025 wird die S 31 auf knapp 23 Kilometer auf einen modernen Stand der Technik gebracht und damit fit für die Zukunft gemacht. In den kommenden Jahren verbreitert die ASFINAG die Fahrspuren, baut neue Pannenbuchten und trennt die Richtungsfahrbahnen mit einer Betonleitwand. Das Ziel: mehr Verkehrssicherheit für die täglich 15.000 Autofahrerinnen und Autofahrer. Zusätzlich zum Sicherheitsausbau gestaltet die ASFINAG auch die bestehenden Parkplätze Tschurndorf und Kobersdorf zu modernen ASFINAG Rastplätzen um. Rund 144 Millionen Euro investiert die ASFINAG in eine moderne, leistungsfähige und vor allem sichere S 31 im Bereich Mattersburg bis Weppersdorf.

„Kluges Wachstum ist ein zentrales Ziel der neuen Landesregierung. Wir wollen die hohen Zuwachsraten bei Beschäftigung und Wirtschaftskraft nicht nur halten, sondern sogar noch ausbauen", sagt Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei der heutigen Pressekonferenz in Eisenstadt anlässlich des S 31 Baustarts. „Dabei ist es eine immens wichtige Unterstützung, dass im Burgenland derzeit – von der A 4 im Nordburgenland bis zur S 7 im südlichsten Landesteil - eine der größten Infrastruktur-Offensiven der letzten Jahrzehnte umgesetzt wird. Mit dem Verkehrssicherheitsausbau der S 31 vom Knoten Mattersburg bis zur Anschlussstelle Weppersdorf/St. Martin und dem 2021 beginnenden Ausbau der S 4 Richtung Wiener Neustadt wird das 'Infrastruktur-Drehkreuz' in der Landesmitte nachhaltig aufgewertet. Das bringt vor allem ein großes Plus in Sachen Verkehrssicherheit und senkt das hohe Unfallrisiko auf diesen Strecken, stärkt aber auch den Wirtschaftsstandort Burgenland und den Arbeitsmarkt massiv."

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz begrüßt die Investition: „Jeder Euro, der für die S 31 in die Hand genommen wird, ist gut investiert. Es ist in unserem Interesse, Burgenlands Autobahnen und Schnellstraßen zu den sichersten in Österreich und Europa zu machen. Die beste Infrastruktur ist jedoch nur eine Seite, menschliches Verhalten die Andere. Damit das Risiko für einen Unfall möglichst gering ausfällt, zählt die Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen."

„Das Burgenland ist ein Land der Pendlerinnen und Pendler: Viele Burgenländer fahren weite Strecken zur Arbeit, weil sie gerne im Burgenland leben – viele davon sind auf das Auto angewiesen. Daher müssen wir für ein sicheres Straßennetz sorgen und Lücken schließen", so Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. „Mit dem Ausbau der S 31 bis zur Anschlussstelle Weppersdorf/St. Martin wird ein wesentlicher Schritt gesetzt, um die Zahl der Unfälle auf dieser Strecke deutlich zu senken. Mehr Sicherheit auf unseren Straßen: Das steht für mich als Verkehrslandesrat im Vordergrund."

„Mit unserer Investition von 144 Millionen Euro in die S 31 sorgen wir in erster Linie für mehr Verkehrssicherheit", betont ASFINAG Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl, „das Wichtigste dabei: wir trennen die Fahrtrichtungen mit einer Betonleitwand. Frontalunfälle kann es dadurch nicht mehr geben und die Strecke wird damit auch leistungsfähiger. Zusätzlich schaffen und sichern die Bauarbeiten Arbeitsplätze in der Region."

Der Zeitplan für die Arbeiten zwischen Mattersburg und Weppersdorf/Markt St. Martin

Die Arbeiten sind in zwei große Phasen unterteilt: Mattersburg und Weppersdorf/Markt St. Martin bis 2021. Die Verbreiterung bei den Talübergängen Sieggraben erfolgt bis 2025. Dort werden neue Brücken gebaut. Eine Mitteltrennung wird im ersten Bauabschnitt auch bei den Talübergängen Sieggraben errichtet. Bis die neuen Brücken fertig sind, stehen bei diesen Talübergängen bergauf zwei Spuren und bergab eine Spur zur Verfügung. Damit gewährleistet die ASFINAG Pkw-Lenkerinnen und -Lenkern bis zum Vollausbau sichere Überholmöglichkeiten von langsam fahrenden Lkw. In den ersten Bauabschnitt investiert die ASFINAG 106 Millionen Euro. In den Neubau der Talübergänge werden weitere rund 38 Millionen Euro investiert.

Damit der Verkehr auch während der Bauarbeiten möglichst problemlos läuft, richtet die ASFINAG auf der S 31 alle Baustellen nur mit einer maximalen Länge von zehn Kilometer ein. Für die Autofahrerinnen und Autofahrer steht während der Arbeiten zumindest eine Fahrspur zur Verfügung, es gilt Tempo 80.

Weitere Projekte 2019 im Burgenland

Insgesamt investiert die ASFINAG 2019 101 Millionen Euro im Burgenland. Anfang April startet der Bau neuer Rastplätzen bei Parndorf und Neusiedl auf der A 4 Ost Autobahn. Beim Grenzübergang Nickelsdorf gestaltet die ASFINAG den Verkehrskontrollplatz um.

Ausblick: Planungen für das Burgenland

Bis 2024 hat die ASFINAG im Burgenland Investitionen in der Höhe von 814 Millionen Euro budgetiert. Zwei der größten Zukunftsprojekte sind die dritte Fahrspur auf der A 4 zwischen Bruck/West und Neusiedl/Gewerbepark, und der Sicherheitsausbau der S 4 Mattersburger Schnellstraße.

Rückfragen & Kontakt:

AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
Mobil: +43 664-60108 17825
» alexandra.vucsina-valla@asfinag.at
» www.asfinag.at

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