SFH-141264 Lärmschutz B169 Zillertalerstrasse Fügen - Zillertal Tirol, Bestandsaufnahme und Vorschläge

Einzelne Fotos der lokalen Situation am 2.11.2018 mit Kommentaren Dr. Lederbauer vom 3.11.2018


Genereller Kommentar Dr. Lederbauer:


Bei meiner Reise nach Fügen - Gagering habe ich den Stand der Situation dokumentiert und Interessantes festgestellt: 

Bild 1


Das Bild 1 zeigt den Blick nach Süden. Im Vordergrund ist eine Wiese zu sehen, die über keinen Lärmschutz verfügt. Der Lärmschutz beginnt erst im Bereich des Hauses im Hintergrund.
Der Lärm von der Zillertaler Bundestrasse wird also über diesen ( ungeschützten ) Bereich in die Ortschaft Gagering eindringen.


Bild 2

Das Bild 2 zeigt Rohre, die als Fundamente in den Boden gerammt werden. Rechts im Hintergrund sieht man den neuen Ort der Bushaltstelle.



Bild 3


Das Bild 3 zeigt den ( neuen ) Platz für die Bushaltstelle. Offensichtlich wurde meine Kitik in einem Schreiben an den Landesrat Geisler an dem früher geplanten Standort der Bushaltstelle berücksichtigt.




Bild 4


Das Bild 4 zeigt im Hintergrund die Einfahrt von der Zillertaler Bundesstrasse in den Ort Gagering.
Blick entlang der B169 Zillertaler Bundesstrasse Richtung Süden.
Hier ist die Einfahrt von der B169 Zillertalestrasse in den Ortsteil Gagering abgebildet. Es gibt keine Abbiegespur. Wenn ein Fahrzeug dort einbiegt, kommt es zu gefährlichen Staus.



Bild 5


Das Bild 5 zeigt den Beginn der Holzbetonwand im nördlichen Bereich von Gagering. Es zeigt auch, dass dieser Bereich nicht geschützt ist, weshalb der Lärm von der Zillertaler Bundestrasse über diesen ( ungeschützten ) Bereich in die Ortschaft Gagering eindringen wird.

Bild 6

Das Bild 6 zeigt im Hitegrund den Beginn der Holzbetonwand im nördlichen Bereich von Gagering. Es zeigt auch, dass dieser Bereich nicht geschützt ist, weshalb der Lärm von der Zillertaler Bundestrasse über diesen ( ungeschützten ) Bereich in die Ortschaft Gagering eindringen wird.

Bild 7

Das Bild 7 zeigt in einer Nahaufnahme den Beginn der Lärmschutzwand und die Ankündigungstafel einer Einfahrt in den Campingplatz Hell.



Bild 8

Das Bild 8 zeigt den ungeschützten Bereich, weshalb der Lärm von der Zillertaler Bundestrasse über diesen ( ungeschützten ) Bereich in die Ortschaft Gagering eindringen wird.

Bild 9


Das Bild 9 zeigt den nördlichen Einfahrtsbereich von der Zillertaler Bundesstrasse in den Ort Gagering. Laut Lageplan in der Ausschreibung ist vorgesehen, dass die Lärmschutzwand einige Meter in die Ortseinfahrt nach Gagering reicht. Es wäre zu prüfen, ob der Schallabsorptionsgrad der geplanten Holzbetonwand ausreicht, um Reflexionen in diesem Bereich zu verhindern. In diesem Einfahrtsbereich kann sich der Lärm in Richtung Ortsmitte von Gagering ungehindert ausbreiten.

Eine Lösung bestünde darin, im Einfahrtsbereich das " Begrünte Lärmschutzprojekt ECOOO-WALL -HIABS in einer Stärke von rd 15 cm zu errichten,das bekanntlich über höchste Schallabsorptionswirkung verfügt.

Der Ortsteil Gagering wird also auch nach der Errichtung der Holzbetonwand von drei Seiten massiv vom Verkehrslärm betroffen werden:

1. Vom Norden her.
2. Im Bereich der Ortseinfahrt Gagering.
3. Vom Süden her.

Wir werden die politisch Verantwortlichen darauf aufmerkam machen.


Bild 10


Das Bild 10 zeigt den gesamten Einfahrtsbereich von der Zillertaler Bundesstrasse in den Ort Gagering. Laut Lageplan in der Ausschreibung ist vorgesehen, dass die Lärmschutzwand einige Meter in die Ortseinfahrt nach Gagering reicht.Es wäre zu prüfen, ob der Schallabsorptionsgrad der geplanten Holzbetonwand ausreicht, um Reflexionen in diesem Bereich zu verhindern. In diesem Einfahrtsbereich kann sich der Lärm in Richtung Ortsmitte von Gagering ungehindert ausbreiten.

Eine Lösung bestünde darin, im gesamten Einfahrtsbereich das " Begrünte Lärmschutzprojekt ECOOO-WALL -HIABS in einer Stärke von rd 15 cm zu errichten, das bekanntlich über eine höchste Schallabsorptionswirkung verfügt.

Bild 11

Das Bild 11 zeigt den gesamten Einfahrtsbereich in den
Ortsteil Gagering.

Bild 12

Das Bild 12 zeigt den Blick nach Norden und die neue Lage der Bushaltestelle. Auch hier stellt sich die Frage, ob die geplante kurze Strecke mit einer Lärmschutzwand im Einfahrtsbereich nach Gagering ausreicht, um den Ort ausreichend zu schützen.

Dieser Bereich von Gagering ist besonders lärmgefährdet. Einerseites ist der Lärmschutz an der Nordseite des Ortes unzureichend ( vgl. Bild 1,5,6 und 8 ), andererseits kommt der Lärm durch die wegen der Einfahrt in den Ort Gagering notwendigen Lücke.

Bild 13

Bild 13 wie Bild 12




Bild 14

Das Bild 14 zeigt die in Ausführung befindliche Fundamentkonstruktion für die Lärmschutzwand. Es fällt auf, dass in diesem Bereich an sich genügend Platz vorhanden gewesen wäre, eine Spur ( Beschleunigungsspur ) für die Abbieger vom Ortsteil Gagering Richtung Süden vorzusehen.

Bild 15

Das Bild 15 zeigt die Abbiegung in den Ort Gagering noch vor Beginn der Bauarbeiten.



Bild 16
Das Bild 16 zeigt das Campingareal der Firma Hell.





Bild 17
Das Bild 17 zeigt den Blick nach Süden und die Strasse neben der Zillertaler Bundestrasse entlang des Grundstücks der Firma Hell.



Bild 18
Das Bild 18 zeigt den Blick nach Norden und die Strasse neben der Zillertaler Bundestrasse entlang des Grundstücks der Firma Hell.

Bild 19
Das Bild 19 zeigt den Blick von der Zillertaler Bundestrasse auf Grundstücks der Firma Hell.



Bild 20
Das Bild 20 zeigt den Blick auf den Einfahrtsbereich des Grundstücks der Firma Hell.
Vgl.:

Bild 22: Schemadarstellung:
Problem Lärmschutz im Bereich des Campingplatzes Hell:


Bild 21
Das Bild 21 zeigt die Einfahrt in den Bereich des Campingplatzes Hell.


Bild 22. Schemadarstellung:
Problem Lärmschutz im Bereich des Campingplatzes Hell:


Kommentar Dr. Lederbauer vom 3.11.2018

Die geplante und ( exklusiv ) ausgeschriebene Holzbetonwand muss im Bereich Campingplatz Hell von der Firma Hell bezahlt werden.

Schon im Zuge der Anebotsabgabe haben wir vorgeschlagen, in diesem Bereich und im Bereich des damaligen Damms das " Begrünte Lärmschutzprojekt ECOOO-WALL HIABS " einzusetzen.

Es wäre auch nach dem Stand 3.11.2018 möglich, eine Änderung vorzunehmen:

1. Errichtung des " Begrünten Lärmschutzprojekts ECOOO-WALL HIABS
" Dicke ca 15 cm entlang der Zillertalerstrasse bis ca 20 m südlich der Einfahrt in den Campingplatz Hell.

2. Abtragung des Damms im Bereich Campingplatzes Hell, Herstellung eines Gehwegs ( Promenade ) im westlichen Bereich des derzeitigen Damms.

3. Errichtung des " Begrünten Lärmschutzprojekts ECOOO-WALL HIABS
" Dicke ca 15 cm am Füss des dereit bestehenden Damms  südlich der Einfahrt in den Campingplatz Hell.

Die Vorteile:

- Es ergibt sich ein wesentlich besserer Lärmschutzeffekt für den Bereich des Campingplatzes Hell und des südlichen Teils von Gagering.

-   Es entsteht ein sicherer  Gehweg ( Promenade )

‹zurück Seite Drucken
 

Bereitstellungszeit : 0.78 Sekunden | SQL: 7 | made by powerweb99.at