SFH-13891 Trump will Mexiko doch nicht für Mauer zahlen lassen,  6. Januar 2017, 14:48 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, sk
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Immer wieder hat Donald Trump versprochen, Mexiko werde die Kosten für den Mauerbau an der Grenze zu den USA tragen. Jetzt hat der designierte US-Präsident andere Pläne.
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 http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/donald-trump-usa-grenze-zu-mexiko-mauer-kosten
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Donald Trump plant einem Bericht zufolge, von einem seiner zentralen Wahlkampfversprechen abzurücken: Nicht Mexiko, sondern die USA selbst sollen für den Bau der Mauer an der US-mexikanischen Grenze die Kosten tragen.

Der » Sender CNN zitiert Republikaner des Repräsentantenhauses, die angeben, sie seien von Mitarbeitern aus Trumps Übergangsteams über die neuen Pläne in Kenntnis gesetzt worden. Im Wahlkampf hatte Trump immer wieder versprochen, er werde die mexikanische Regierung zwingen, die Kosten für die Mauer zu übernehmen.

Der designierte US-Präsident, der das Amt am 20. Januar übernehmen wird, äußerte sich über Twitter zu den Berichten. Die "unehrlichen Medien" hätten ihn nur unzureichend zitiert, schrieb Trump. Er wähle den Weg über US-Mittel nur aus Zeitgründen. Mexiko werde die Kosten später erstatten.

Trump verfolgt den Plan, auf 2.000 Meilen von San Diego am Pazifik bis Brownsville am Golf von Mexiko eine Mauer errichten lassen, um illegale Einwanderer aus den USA fernzuhalten. Auch der Schmuggel von Waffen und Drogen soll so unterbunden werden. Im Westen existiert bereits ein Grenzzaun. » Mancherorts schneidet er sich mitten durch Siedlungen.

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Abschottung - Wer hat vor, hier eine Mauer zu errichten? Donald Trump hat per Dekret den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko beschlossen. Was wir aus der Geschichte über Mauern lernen können.
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Im Wahlkampf hatte Trump mexikanische Einwanderer immer wieder als Verbrecher verunglimpft, er nannte sie Drogenhändler und Vergewaltiger. Der mexikanische Präsident Peña Nieto seinerseits hatte Trumps Präsidentschaftsbewerbung mit dem Aufstieg Adolfs Hitlers verglichen, seine Minister beschimpften den Republikaner als Rassisten.

Das Verhältnis beider Länder wird weiter belastet durch Trumps Drohungen gegenüber Unternehmen, die in Mexiko Werke unterhalten. Zuletzt hatte der designierte US-Präsident » dem japanischen Autohersteller Toyota mit hohen Strafzöllen gedroht, sollte das Unternehmen daran festhalten, in Mexiko für den US-amerikanischen Markt zu produzieren.


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