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Immobilien-Prognose: Hohe Nachfrage sorgt 2018 für weiter steigende Preise in den Städten.



Nordbahn
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Billige Baugrundstücke gibt es in Wien schon lange keine mehr. Unter 1000 Euro pro Quadratmeter geht nichts. Heuer sollen die Grundstückspreise laut Prognose des Immobilienmakler-Netzwerks Remax um weitere 7,5 Prozent steigen. Ohne billige Grundstücke gibt es auch keine billigen neuen Wohnungen.

Alle Immobilien, die für Wohnzwecke genutzt werden, steigen im Wert. Eigentumswohnungen in guter Lage werden in Wien um 6,7 Prozent teurer. Bei Neuvermietung von Mietwohnungen ohne Mietzinsbildung dürfte der Zins um 5,2 Prozent steigen.

» Trends am Immobilienmarkt Foto: APA Das sind gute Nachrichten für alle, die Immobilien besitzen und schlechte Nachrichten für alle die, eine Mietwohnung suchen. In Wien und anderen Ballungszentren ist die Nachfrage nach Wohnraum weiter deutlich höher als in den ländlichen Regionen. Das Angebot an Wohnraum kann mit der Nachfrage in den städtischen Bereichen nicht mithalten.

Von diesem Trend sind nun auch verstärkt Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment betroffen. Das ist eine Folge der deutlich steigenden Nachfrage (Plus 7,8 Prozent) in diesem Bereich. Das Angebot ist heuer lediglich um 0,3 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Im obersten Preissegment wird die Nachfrage hingegen leicht sinken.

(kurier) Erstellt am
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Immopreise legen laut Remax 2018 um 4,5 Prozent zu

Immobilienmakler Remax geht von einem bundesweiten Preisanstieg von 4,5 Prozent aus. Im Vergleich zu 2017 wird die Schere zwischen Angebot (plus 1,3 Prozent) und Nachfrage (plus 3,9 Prozent) deutlich aufgehen, wobei die Kaufpreise stärker anziehen als die Mietpreise. Das größte Plus gibt es im heurigen Jahr bei Baugrundstücken mit 6,3 Prozent, gefolgt von Eigentumswohnungen in zentralen Lagen (5,6 Prozent) und Einfamilienhäusern in Siedlungslage (4,1 Prozent), so die Remax-Schätzung.

Zu den Verlierern gehören Geschäftslokale (minus 2,1 Prozent), Büroflächen (minus 1,7 Prozent und Betriebsgebäude (minus 1,2 Prozent) Eine Stagnation verzeichnen Land- und Forstwirtschaft sowie Eigentumswohnungen in Landgemeinden.

Größter Anstieg in der Steiermark

Den größten Preisanstieg im Immobiliensektor im Bundesländervergleich erwartet Remax in der Steiermark mit 6 Prozent, gefolgt von Kärnten (5,2 Prozent) und Wien (5,1 Prozent). Im Vergleich der Preissegmente erwartet Remax für die obere Preisklasse ein Plus von 0,6 Prozent, für Mittelklasse-Immobilien ein Plus von 4,3 Prozent und für das "Holzklasse"-Segment einen Zuwachs von 5,6 Prozent. "Eine sozialpolitische Entspannung bezüglich der Eigentumswohnungspreise im Einstiegssegment ist demzufolge nicht zu erwarten", folgert daraus Anton E. Nenning, Managing Director bei Remax Austria.

Betrachtet nach der regionalen Lage fällt die große Schere zwischen Zentrumslage (Wohnungsmiete plus 3,7 Prozent) und den Landgemeinden (minus 0,7 Prozent) auf. Wobei Remax-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer heute vor Journalisten die Einschätzung relativierte, dass Eigentumswohnungen kaum noch leistbar sind. Ein Viertel aller Wohnungen, die bundesweit im Vorjahr verkauft wurden, kosteten weniger als 120.000 Euro, in Wien waren es 140.000 Euro, rechnete er vor. Die Daten beziehen sich auf den Angaben im Grundbuch. Sollten Käufer und Verkäufer zur Reduktion der Steuer-und Abgabenlast allerdings einen Teilbetrag "schwarz" verrechnen, was laut Branchenbeobachtern vorkommen soll, scheint dieser Betrag naturgemäß nicht im Grundbuch auf.


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