SFH-280-858 Dr. Troootzi beschäftigt sich mit dem Thema " Querung Lobau ".
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Kritische Analyse der Tätigkeit der ASFINAG: Projekt  " Lärmschutz " und Projekt " Querung der Lobau".


Projekt:"  Lärmschutz "

Die ASFINAG schreibt Lärmschutzwände aus " Holzbeton " aus. Alternativen sind nicht zugelassen.

Vgl.:


05.09.2016 | » 340 Innovationen von Dr. Lederbauer
» SFH-13772 E Mail Dr. Lederbauer an Vorstand ASFINAG vom 5.9.2016
Es gibt aber auch einen gravierenden Vorbehalt: Der Lärmschutz in Österreich.
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=115&aid=8762&page=

Dr. Lederbauer wandte sich an den Landeshauptmann von Oberösterreich Dr. Pühringer

10.09.2016 | » 340 Innovationen von Dr. Lederbauer
» SFH-13783 E mail Dr. Lederbauer an LH Dr. Pühringer vom vom 5.9.2016 19.19 Uhr
ich befasse mich mit Innovationen, insbesondere mit dem Projekt einer Begrünten Lärmschutzwand aus Altstoffen: ECOOO-WALL HIABS.
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=115&aid=8773&page=


Bemerkesnwertereisse hat die Landespolitik sofort regiert:

» SFH-13786 Brief LH Dr. Pühringer an Dr. Lederbauer vom 7.9.2016
... Ich habe mich wegen ihrer Ausführungen bereits mit dem Strassenbaureferat des Amtes der Oö. Landesregierung in Verbindung gesetzt und gleichzeitig um wohlwollende Überprüfung Ihrer AUsführungen gebeten.
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=115&aid=8777&page=

Die näheren Umstände der Beauftragung einer " Holzbetonwand " wird noch öffentlich zu diskutieren sein.
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Gehen wir nun zu einem anderen äusserst problematischen Projekt des ASFINAG:


Projekt " Querung der Lobau".

Die ASFINAG hat den Lückenschluss des Autobahnrings um Wien, die Querung der Lobau planen lassen.
Es stellt sich die Frge, ob es nicht wesentlich bessere,  insbesondere wesentlich billigere Lösungen gibt.
Sie gibt es:

Vorschläge wurden schon vor Jahren unterbreitet:

Vgl.:

» SFH-3536 Lückenschluß Umfahrung Wien, Querung Lobau, Neue Donau, Donau - die ultimative Alternative
ECOOO-TUNNEL – ECOOO-BRIDGE
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=88&aid=4288&page=1



Nun  ist es höchste Zeit, solche Überlegungen öffentlich zu diskutieren.




Google: Querung Lobau
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https://www.google.at/search?q=querung+lobau&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.rosa:en-US:official&client=firefox-a&gfe_rd=cr&ei=BiICWNrzO4Wg8welhoGACA&gws_rd=ssl

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Ergebnis: ( Stand 14.10.2016 )

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» Lobautunnel - asfinag.at

www.asfinag.at/lobautunnel
Es herrscht eine angespannte verkehrliche Situation auf den hochrangigen Straßen (S 2 und A 23) sowie des untergeordneten Straßennetzes in Wien und den ...

» S 1 Wiener Außenring Schnellstraße Schwechat – Süßenbrunn - Asfinag

www.asfinag.at/.../s-1-wiener-außenring-schnellstraße-schwechat-–-sussenbrunn?...
Selbstverständlich wurde die Möglichkeit von Erdbeben bei der Planung des Tunnels berücksichtigt. Der Tunnel Donau-Lobau wird so errichtet, dass er allen ...

» Grünes Licht für Lobau-Tunnel - wien.ORF.at

wien.orf.at/news/stories/2702071/
27.03.2015 - „Der Tunnel unter der Lobau ist wichtig, um den Nationalpark Donau-Auen zu ... vertritt, spricht sich weiter gegen die Lobau-Querung aus.

» Wie ist das mit der Lobau-Autobahn? | GLOBAL 2000 - Die ...

https://www.global2000.at/wie-ist-das-mit-der-lobau-autobahn
Geschichte der Lobau-Autobahn Eine für das Verkehrsministerium im Jahr ... Der Querung der Donau in Form einer Brücke ist damit allerdings auch vom Tisch.

» Lobautunnel ist kein Zukunftsprojekt « DiePresse.com

diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/.../Lobautunnel-ist-kein-Zukunftsproje...
02.02.2016 - Eine zusätzliche Donauquerung ist völlig überflüssig. Geht die SPÖ da der Autofahrerpartei FPÖ auf den Leim? Hermann Knoflacher (Die ...

» SUPERNOW - Bürgerinitiative "Rettet die Lobau"

www.lobau.org/index.php?mode=4
(Szenario 4 wäre eine „Umfahrung der Lobau" über Freudenauer Hafen, etc., also ..... Szenario 4: „OPTINOW-Szenario" (Autobahnring ohne Lobau-Querung + ...

» ISMA-Umfrage - Bürgerinitiative "Rettet die Lobau"

www.lobau.org/index.php?mode=20
63 Prozent der Befragten lehnt Lobau-Autobahn ab, 77 Prozent halten den Bau ... sieht eine Untertunnelung der Donau und die äußere Querung der Lobau vor.

» Lobau – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobau
Die Lobau ist ein nördlich der Donau und großteils innerhalb, teilweise aber auch östlich Wiens ... außerhalb der Lobau – 2 Stücke sehr geradlinigen Kanals 2,4 und 1,4 km lang, unterbrochen von 100 m Land über das eine Straße quert.
Fläche‎: ‎22 km2
Geographische Lage‎: ‎48° 11′ N, 16° 31′ O ...
Lage‎: ‎» Wien‎, ‎» Groß-Enzersdorf

» Bild 1 aus Beitrag: Licht am Ende des Lobautunnels - Meinbezirk.at

www.meinbezirk.at › Niederösterreich › Gänserndorf › Lokales
Die geplante S1-Trasse inklusive Lobau-Tunnel. Die Brücke würde weiter östlich die Donau queren. - Ulrike Potmesil - Bild 1 aus Beitrag: Licht am Ende des ...

» Wien-Umfahrung mit zweiter Donauquerung - Wien - derStandard.at ...

derstandard.at › Panorama › Wien
03.05.2005 - Warum die breiteste Stelle der Lobau zur Querung gewählt wurde, ist mir nicht ganz ... Eine Querung beim Öllager (ist das die Innenvariante ?) ...
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Im Detail:
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» Lobautunnel - asfinag.at

www.asfinag.at/lobautunnel
Es herrscht eine angespannte verkehrliche Situation auf den hochrangigen Straßen (S 2 und A 23) sowie des untergeordneten Straßennetzes in Wien und den ...

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S 1 Wiener Außenring Schnellstraße Schwechat - Süßenbrunn mit Tunnel Donau-Lobau

Es herrscht eine angespannte verkehrliche Situation auf den hochrangigen Straßen (S 2 und A 23) sowie des untergeordneten Straßennetzes in Wien und den umliegenden Gemeinden.

Die S 1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn ist damit eines der wichtigsten Straßenprojekte zur Verbesserung der Verkehrssituation in Wien und der Ostregion. Sie schließt die letzte Lücke des rund 200 Kilometer langen "Regionenrings" um die Bundeshauptstadt.

Die Sensibilität der Donaulandschaft und ihre Bedeutung als ruhiger Natur- und Erholungsraum erfordern einen maximalen Schutz. Der Nationalpark darf nicht beeinträchtigt werden.

Die Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung wurde bereits in den 90er Jahren in zahlreichen Studien unter aktiver Beteiligung der zuständigen Stellen der Stadt Wien nachgewiesen.

Seit 2009 haben unabhängige Gutachter und Experten alle Details und Auswirkungen des Verkehrsentlastungs-Projekts intensiv geprüft. Sämtliche denkbaren Trassenvarianten wurden seitens der ASFINAG untersucht (über 20 Varianten).

Seit 27. März 2015 ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße im Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn mit Tunnel Donau-Lobau positiv abgeschlossen.

Wie der Tunnel genau gebaut und sicherheitstechnisch ausgerüstet wird, haben wir in folgendem Video zusammengefasst:

Die Errichtung der S 1 Donauquerung bedeutet eine zukunftsorientierte Verkehrslösung für den Großraum Wien.

Verbesserung der Verkehrssituation in der Ostregion

Die neue S 1 verlagert den Verkehr auf die Schnellstraße. Mit der neuen Umfahrung der Donaustadt wird der starke Lkw-Verkehr aus den Ortsdurchfahrten verdrängt. Der Verkehr wird auf einer „hochrangigen" Strecke gebündelt.

Besonders profitieren die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf, sowie die Wiener Donaustadt. Das bedeutet zukünftig zehntausende Fahrzeuge jeden Tag weniger.

Der Bau der S 1 bedeutet eine erhebliche Entlastung für Wien und die Südosttangente. Umwege über A 4, A 23 und durch den 22. Wiener Gemeindebezirk fallen durch die zusätzliche Donauquerung weg.

Mit der S 1 können die geplante S 8 Marchfeld Schnellstraße und der künftige Wiener Stadtteil „Seestadt" in Aspern an das Autobahnnetz abgebunden werden. So entsteht ein wirkungsvolles Verkehrssystem für die Ostregion.

Zahlen sprechen für sich
2025 fahren auf der Breitenleerstraße nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag, statt 23.000 Fahrzeugen ohne S 1 – das bedeutet eine Reduktion von 30 Prozent!

Höchster Schutz über und unter der Erde

Maximaler Schutz für die Menschen

Derzeit rollt der Verkehr noch mitten durch die Wohngebiete. Mit der geplanten Einhausung der S 1 in Eßling tritt die Luft aus dem Tunnel fern von Wohngebieten an die Oberfläche. So werden die strengen Luft- und Lärm-Grenzwerte deutlich unterschritten.

 

Maximaler Schutz für die Umwelt

Weder Grundwasser noch Natur oder der Nationalpark Donau-Auen sind durch den Tunnel in Gefahr. Die beiden Tunnelröhren tauchen bis zu 60 Meter ab und verlaufen über acht Kilometer unter der Erde. Die ASFINAG setzt beim Tunnel auf eine absolut umweltschonende Bauweise: eine über einen Meter dicke Betonschale hält den Tunnel dicht.

 

Schadstoffemissionen - Hat der "VW-Skandal" Auswirkungen auf Genehmigungsverfahren?

Die den Genehmigungsverfahren zugrundeliegenden Daten erfolgen auf Basis realer Emissionsmessungen und Prognosen (u.a. veröffentlicht vom Umweltbundesamt). Dabei verlässt man sich beriets seit den 1970er Jahren nicht auf Angaben der Fahrzeughersteller, sondern verwendet "Realemissionen", die auf Basis von realem Fahrverhalten und typischen Verkehrssituationen gemessen werden. Dafür werden auch nicht nur ein einzelner Motorentyp heranghezogen, sondern die gesamte Palette.

Mit dem Bau der Donauquerung als Tunnel verhindert die ASFINAG negative Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen. Damit ist größtmöglicher Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig höchstem Verkehrsnutzen gewährleistet.

Höchste Sicherheit im Tunnel

Ist der Tunnel verkehrs- und erdbebensicher?

Die hohen internationalen Top-Sicherheitsstandards gelten natürlich auch im Tunnel unter der Donau. Zwei Röhren trennen den Verkehr nach Fahrtrichtung und senken das Unfallrisiko enorm. Ein drei Meter breiter Pannenstreifen, Fluchtwege und modernste Tunnelüberwachung bringen höchste Sicherheit. Im Notfall, wie beispielsweise einem Feuer, dient die freie Röhre als Flucht- und Rettungsstollen. Ein eigens entwickeltes Notfallkonzept sowie modernste Kommunikation und Beleuchtung sorgen dafür, dass im Ernstfall die Rettungsorganisationen sofort zur Stelle sind.

Selbstverständlich wurde die Möglichkeit von Erdbeben bei der Planung des Tunnels berücksichtigt. Der Tunnel Donau-Lobau wird so errichtet, dass er allen Belastungen im Falle eines Bebens in der Ostregion standhält. Das Thema wurde auch im UVP-Verfahren durch Einsatz eigener Sachverständiger auf Seite der ASFINAG sowie der Behörde besonders genau geprüft.

(c) asfinag

Verlängerung A 22 und Donauquerung eine echte Alternative?

Aktuell ins Spiel gebrachte "Sparvarianten" sind kein Ersatz für den von der ASFINAG geplanten Lückenschluss der Umfahrung Wien zwischen Schwechat und Süßenbrunn. Alternative Ideen, wie die Verlängerung der A 22 Donauufer Autobahn nach Süden mit einer Donaubrücke zu A 4 Ost Autobahn, lassen die für die zukünftige Wiener Straßeninfrastruktur so wesentlichen Zielsetzungen (Entlastung der A 23, Anbindung der Donaustadt) außer Acht. 

 

Nachteile einer A 22 Verlängerung mit Donaubrücke weiter südlich

  • Die S 1 bildet eine tangentiale Umfahrungsstraße, die eine zusätzliche Nord-Süd-Beziehung ermöglicht. Die A 22 Verlängerung wäre hingegen eine Ergänzung des radialen Straßennetzes innerhalb von Wien.
  • Die Verlängerung der A 22 mit Donauquerung würde keine Entlastung der S 2 Wiener Nordrand Schnellstraße und A 23 Südosttangente bringen. Der Verkehr würde weiterhin über den Knoten Kaisermühlen laufen.
  • Nachteile würden sich auch für die Anrainer und Benützer des untergeordneten Straßennetzes in der Donaustadt ergeben, insbesondere für die stark überlasteten Ortsdurchfahrten in Aspern und Breitenlee.
  • Eine Anbindung der Donaustadt sowie eine Verbesserung der Erreichbarkeit von Marchfeld oder von Schwechat und dem Südraum könnten nicht sichergestellt werden.
Auswirkung
Der gesamte Transitverkehr würde nach wie vor durch die Stadt geleitet.

Daten & Fakten

(c) asfinag

Länge: rd. 19 Kilometer

davon Tunnellänge: ca. 8 Kilometer

 

Verkehrszahlen

Prognose für 2025 ca. 40.000 – 60.000 Kfz/24h (abschnittsspezifisch)

 

Kosten

Gesamtinvestitionen 1,9 Milliarden Euro

Anteil Tunnel 1,4 Milliarden Euro

 

Bauabschnitte

Abschnitt Groß Enzersdorf – Süßenbrunn

Länge: rd. 10 Kilometer

geplanter Baubeginn: 2017, geplante Verkehrsfreigabe: 2019

 

Abschnitt Tunnel Donau-Lobau

Länge: rd. 9 Kilometer

geplanter Baubeginn: 2018, geplante Verkehrsfreigabe: 2025



Fragen zum Projekt:

Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit:

Für allgemeine Fragen unser Streckennetz betreffend (Baustellen, Behinderungen...) kontaktieren Sie bitte das ASFINAG Service Center unter der Telefonnummer 0800 400 12 400.


S 1 Wiener Außenring Schnellstraße Schwechat - Süßenbrunn mit Tunnel Donau-Lobau

Es herrscht eine angespannte verkehrliche Situation auf den hochrangigen Straßen (S 2 und A 23) sowie des untergeordneten Straßennetzes in Wien und den umliegenden Gemeinden.

Die S 1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn ist damit eines der wichtigsten Straßenprojekte zur Verbesserung der Verkehrssituation in Wien und der Ostregion. Sie schließt die letzte Lücke des rund 200 Kilometer langen "Regionenrings" um die Bundeshauptstadt.

Die Sensibilität der Donaulandschaft und ihre Bedeutung als ruhiger Natur- und Erholungsraum erfordern einen maximalen Schutz. Der Nationalpark darf nicht beeinträchtigt werden.

Die Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung wurde bereits in den 90er Jahren in zahlreichen Studien unter aktiver Beteiligung der zuständigen Stellen der Stadt Wien nachgewiesen.

Seit 2009 haben unabhängige Gutachter und Experten alle Details und Auswirkungen des Verkehrsentlastungs-Projekts intensiv geprüft. Sämtliche denkbaren Trassenvarianten wurden seitens der ASFINAG untersucht (über 20 Varianten).

Seit 27. März 2015 ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße im Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn mit Tunnel Donau-Lobau positiv abgeschlossen.

Wie der Tunnel genau gebaut und sicherheitstechnisch ausgerüstet wird, haben wir in folgendem Video zusammengefasst:

Die Errichtung der S 1 Donauquerung bedeutet eine zukunftsorientierte Verkehrslösung für den Großraum Wien.

Verbesserung der Verkehrssituation in der Ostregion

Die neue S 1 verlagert den Verkehr auf die Schnellstraße. Mit der neuen Umfahrung der Donaustadt wird der starke Lkw-Verkehr aus den Ortsdurchfahrten verdrängt. Der Verkehr wird auf einer „hochrangigen" Strecke gebündelt.

Besonders profitieren die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf, sowie die Wiener Donaustadt. Das bedeutet zukünftig zehntausende Fahrzeuge jeden Tag weniger.

Der Bau der S 1 bedeutet eine erhebliche Entlastung für Wien und die Südosttangente. Umwege über A 4, A 23 und durch den 22. Wiener Gemeindebezirk fallen durch die zusätzliche Donauquerung weg.

Mit der S 1 können die geplante S 8 Marchfeld Schnellstraße und der künftige Wiener Stadtteil „Seestadt" in Aspern an das Autobahnnetz abgebunden werden. So entsteht ein wirkungsvolles Verkehrssystem für die Ostregion.

Zahlen sprechen für sich
2025 fahren auf der Breitenleerstraße nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag, statt 23.000 Fahrzeugen ohne S 1 – das bedeutet eine Reduktion von 30 Prozent!

Höchster Schutz über und unter der Erde

Maximaler Schutz für die Menschen

Derzeit rollt der Verkehr noch mitten durch die Wohngebiete. Mit der geplanten Einhausung der S 1 in Eßling tritt die Luft aus dem Tunnel fern von Wohngebieten an die Oberfläche. So werden die strengen Luft- und Lärm-Grenzwerte deutlich unterschritten.

 

Maximaler Schutz für die Umwelt

Weder Grundwasser noch Natur oder der Nationalpark Donau-Auen sind durch den Tunnel in Gefahr. Die beiden Tunnelröhren tauchen bis zu 60 Meter ab und verlaufen über acht Kilometer unter der Erde. Die ASFINAG setzt beim Tunnel auf eine absolut umweltschonende Bauweise: eine über einen Meter dicke Betonschale hält den Tunnel dicht.

 

Schadstoffemissionen - Hat der "VW-Skandal" Auswirkungen auf Genehmigungsverfahren?

Die den Genehmigungsverfahren zugrundeliegenden Daten erfolgen auf Basis realer Emissionsmessungen und Prognosen (u.a. veröffentlicht vom Umweltbundesamt). Dabei verlässt man sich beriets seit den 1970er Jahren nicht auf Angaben der Fahrzeughersteller, sondern verwendet "Realemissionen", die auf Basis von realem Fahrverhalten und typischen Verkehrssituationen gemessen werden. Dafür werden auch nicht nur ein einzelner Motorentyp heranghezogen, sondern die gesamte Palette.

Mit dem Bau der Donauquerung als Tunnel verhindert die ASFINAG negative Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen. Damit ist größtmöglicher Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig höchstem Verkehrsnutzen gewährleistet.

Höchste Sicherheit im Tunnel

Ist der Tunnel verkehrs- und erdbebensicher?

Die hohen internationalen Top-Sicherheitsstandards gelten natürlich auch im Tunnel unter der Donau. Zwei Röhren trennen den Verkehr nach Fahrtrichtung und senken das Unfallrisiko enorm. Ein drei Meter breiter Pannenstreifen, Fluchtwege und modernste Tunnelüberwachung bringen höchste Sicherheit. Im Notfall, wie beispielsweise einem Feuer, dient die freie Röhre als Flucht- und Rettungsstollen. Ein eigens entwickeltes Notfallkonzept sowie modernste Kommunikation und Beleuchtung sorgen dafür, dass im Ernstfall die Rettungsorganisationen sofort zur Stelle sind.

Selbstverständlich wurde die Möglichkeit von Erdbeben bei der Planung des Tunnels berücksichtigt. Der Tunnel Donau-Lobau wird so errichtet, dass er allen Belastungen im Falle eines Bebens in der Ostregion standhält. Das Thema wurde auch im UVP-Verfahren durch Einsatz eigener Sachverständiger auf Seite der ASFINAG sowie der Behörde besonders genau geprüft.

(c) asfinag

Verlängerung A 22 und Donauquerung eine echte Alternative?

Aktuell ins Spiel gebrachte "Sparvarianten" sind kein Ersatz für den von der ASFINAG geplanten Lückenschluss der Umfahrung Wien zwischen Schwechat und Süßenbrunn. Alternative Ideen, wie die Verlängerung der A 22 Donauufer Autobahn nach Süden mit einer Donaubrücke zu A 4 Ost Autobahn, lassen die für die zukünftige Wiener Straßeninfrastruktur so wesentlichen Zielsetzungen (Entlastung der A 23, Anbindung der Donaustadt) außer Acht. 

 

Nachteile einer A 22 Verlängerung mit Donaubrücke weiter südlich

  • Die S 1 bildet eine tangentiale Umfahrungsstraße, die eine zusätzliche Nord-Süd-Beziehung ermöglicht. Die A 22 Verlängerung wäre hingegen eine Ergänzung des radialen Straßennetzes innerhalb von Wien.
  • Die Verlängerung der A 22 mit Donauquerung würde keine Entlastung der S 2 Wiener Nordrand Schnellstraße und A 23 Südosttangente bringen. Der Verkehr würde weiterhin über den Knoten Kaisermühlen laufen.
  • Nachteile würden sich auch für die Anrainer und Benützer des untergeordneten Straßennetzes in der Donaustadt ergeben, insbesondere für die stark überlasteten Ortsdurchfahrten in Aspern und Breitenlee.
  • Eine Anbindung der Donaustadt sowie eine Verbesserung der Erreichbarkeit von Marchfeld oder von Schwechat und dem Südraum könnten nicht sichergestellt werden.
Auswirkung
Der gesamte Transitverkehr würde nach wie vor durch die Stadt geleitet.

Daten & Fakten

(c) asfinag

Länge: rd. 19 Kilometer

davon Tunnellänge: ca. 8 Kilometer

 

Verkehrszahlen

Prognose für 2025 ca. 40.000 – 60.000 Kfz/24h (abschnittsspezifisch)

 

Kosten

Gesamtinvestitionen 1,9 Milliarden Euro

Anteil Tunnel 1,4 Milliarden Euro

 

Bauabschnitte

Abschnitt Groß Enzersdorf – Süßenbrunn

Länge: rd. 10 Kilometer

geplanter Baubeginn: 2017, geplante Verkehrsfreigabe: 2019

 

Abschnitt Tunnel Donau-Lobau

Länge: rd. 9 Kilometer

geplanter Baubeginn: 2018, geplante Verkehrsfreigabe: 2025

Ansprechpartner

Fragen zum Projekt:

Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit:

Für allgemeine Fragen unser Streckennetz betreffend (Baustellen, Behinderungen...) kontaktieren Sie bitte das ASFINAG Service Center unter der Telefonnummer 0800 400 12 400.

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» S 1 Wiener Außenring Schnellstraße Schwechat – Süßenbrunn - Asfinag

www.asfinag.at/.../s-1-wiener-außenring-schnellstraße-schwechat-–-sussenbrunn?...
Selbstverständlich wurde die Möglichkeit von Erdbeben bei der Planung des Tunnels berücksichtigt. Der Tunnel Donau-Lobau wird so errichtet, dass er allen ...
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S 1 Wiener Aussenring Schnellstrasse Schwechat – Süssenbrunn

Entlastung für Ortskerne

Die neue S 1 verlagert den Verkehr auf die Schnellstraße. Mit der neuen Umfahrung der Donaustadt wird der starke Lkw-Verkehr aus den Ortsdurchfahrten verdrängt. Der Verkehr wird auf eine "hochrangigen" Strecke gebündelt. Davon profitieren vor allem die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf sowie die Wiener Donaustadt. Das bedeutet zukünftig zehntausende Fahrzeuge jeden Tag weniger.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Erhebliche Entlastung für Wien und die Südosttangente.
  • Umwege über die A 4, A 23 und durch den 22. Wiener Gemeindebezirk fallen durch die zusätzliche Donauquerung weg.
  • Mit der S 1 können darüber hinaus auch die geplante S 8 Marchfeld Schnellstraße und der künftige Wiener Stadtteil » "Seestadt" in Aspern an das Autobahnnetz angebunden werden.
  • 2025 fahren auf der Breitenleerstraße nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag, statt 23.000 Fahrzeugen ohne S 1. Das bedeutet eine Reduktion von 30 Prozent.
  • Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region.

Höchster Schutz über und unter der Erde

Maximaler Schutz für die Menschen

Derzeit rollt der Verkehr noch mitten durch die Wohngebiete. Mit der geplanten Einhausung der S 1 in Eßling tritt die Luft aus dem Tunnel fern von Wohngebieten an die Oberfläche. So werden die strengen Luft- und Lärm-Grenzwerte deutlich unterschritten.

Maximaler Schutz für die Umwelt

Weder Grundwasser noch Natur oder der Nationalpark Donau-Auen sind durch den Tunnel in Gefahr. Die beiden Tunnelröhren tauchen bis zu 60 Meter ab und verlaufen über acht Kilometer unter der Erde. Die ASFINAG setzt beim Tunnel auf eine absolut umweltschonende Bauweise: Eine über einen Meter dicke Betonschale hält den Tunnel dicht. Wie der Tunnel genau gebaut und sicherheitstechnisch ausgerüstet wird, haben wir in einem Video zusammengefasst.

 

 

Höchste Sicherheit im Tunnel

Die hohen internationalen Top-Sicherheitsstandards gelten natürlich auch im Tunnel unter der Donau. Zwei Röhren trennen den Verkehr nach Fahrtrichtung und senken das Unfallrisiko enorm. Ein drei Meter breiter Pannenstreifen, Fluchtwege und modernste Tunnelüberwachung sorgen für höchste Sicherheit. Im Notfall, wie beispielsweise einem Feuer, dient die freie Röhre als Flucht- und Rettungsstollen. Ein eigens entwickeltes Notfallkonzept sowie modernste Kommunikation und Beleuchtung sorgen dafür, dass im Ernstfall die Rettungsorganisationen sofort zur Stelle sind.

 

Selbstverständlich wurde die Möglichkeit von Erdbeben bei der Planung des Tunnels berücksichtigt. Der Tunnel Donau-Lobau wird so errichtet, dass er allen Belastungen im Falle eines Bebens in der Ostregion standhält. Das Thema wurde auch im Umweltverträglichkeits-Prüfungsverfahren (UVP) durch Einsatz eigener Sachverständiger auf Seite der ASFINAG sowie der Behörde besonders genau geprüft.

Projektstatus

Das UVP-Verfahren für die S 1 im Abschnitt Schwechat - Süßenbrunn wurde am 27. März 2015 positiv abgeschlossen. Der UVP-Bescheid wurde beeinsprucht und liegt derzeit zur weiteren Entscheidung beim Bundesverwaltungsgericht.

 

Die Realisierung der S 1 ist in zwei Etappen vorgesehen. Als erster Abschnitt wird die Trasse von Groß-Enzersdorf bis Süßenbrunn errichtet. Aktuell werden hierfür die Materienrechte und Grundeinlösen vorbereitet. Baugrund-Erkundungen und archäologische Vorerkundungen wurden für diesen Abschnitt bereits durchgeführt.

 

Der Bau des Abschnittes Schwechat bis Groß-Enzersdorf mit dem Tunnel Donau-Lobau ist anschließend an den ersten Abschnitt vorgesehen. Der Tunnelvortrieb erfolgt dann vom Knoten Schwechat südlich der Donau, der Zielschacht für den Tunnel ist nördlich des Nationalparks bei Eßling-Groß-Enzersdorf vorgesehen. Von dort verläuft die Trasse weitere knapp zwei Kilometer als Umweltschutztunnel in offener Bauweise. Mit den Planungen zum Bauprojekt für diesen Abschnitt wurde im Herbst 2014 begonnen.

Visualisierung Schwechat - Süßenbrunn

Eckdaten

Gesamtlänge: 19 km, davon ca. 8,2 km Tunnel
Gesamtkosten: ca. 1,9 Milliarden Euro
Abschnitt 1 Groß Enzersdorf - Süßenbrunn: 10 km
Abschnitt 2 Tunnel Donau - Lobau: 9 km
Geplanter Baubeginn Groß Enzersdorf - Süßenbrunn: 2017 (abhängig vom Fortgang der Verfahren beim BVwG)
Geplante Verkehrsfreigabe Groß Enzersdorf - Süßenbrunn: 2019
Geplanter Baubeginn Abschnitt Tunnel Donau-Lobau: 2018 (durch allfällige Einsprüche bei Materienrechtsverfahren kann es zu Verzögerungen kommen)
Geplante Verkehrsfreigabe Abschnitt Tunnel Donau-Lobau: 2025

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Weiterführende Links

Kontakt

DI Matthias Panozzo
Projektleiter-Stellvertreter ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: » matthias.panozzo@asfinag.at

DI Thomas Schröfelbauer
Projektleiter ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: » thomas.schroefelbauer@asfinag.at

Für allgemeine Fragen unser Streckennetz betreffend (Baustellen, Behinderungen...) kontaktieren Sie bitte das ASFINAG Service Center unter der Telefonnummer 0800 400 12 400.


Abgeschlossene Projekte
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» Grünes Licht für Lobau-Tunnel - wien.ORF.at

wien.orf.at/news/stories/2702071/
27.03.2015 - „Der Tunnel unter der Lobau ist wichtig, um den Nationalpark Donau-Auen zu ... vertritt, spricht sich weiter gegen die Lobau-Querung aus.
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Grünes Licht für Lobau-Tunnel

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur Wiener Außenring-Schnellstraße (S1) mit dem Lobau-Tunnel ist nach jahrelanger Prüfung positiv abgeschlossen worden. Schon 2016 soll der Bau des Abschnitts Groß-Enzersdorf - Süßenbrunn beginnen.

„Das Projekt ist per heutigem Edikt zum Bescheid des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Anm.) umweltverträglich", teilte die ASFINAG am Freitag in einer Aussendung mit. Das Teilstück zwischen Schwechat und Süßenbrunn mit dem Lobau-Tunnel ist die letzte Lücke der Wiener Umfahrung. Zwei Tunnelröhren sollen auf rund neun Kilometer Länge unter der Donau und dem Nationalpark Lobau verlaufen. Der Tunnel soll laut den Plänen 2025 befahrbar sein - mehr dazu in » Lobau-Tunnel soll 2025 befahrbar sein (wien.ORF.at).

„Nicht billig, aber wirtschaftlich"

„Wir brauchen die Umfahrung Wien, damit wir das übrige Netz erschließen können", sagte ASFINAG-Vorstand Alois Schedl. Mit veranschlagten Kosten von 1,8 Milliarden Euro sei das 19 Kilometer lange Straßenstück „nicht billig, aber wirtschaftlich". Das teuerste Stück ist mit 1,4 Milliarden Euro der neun Kilometer lange Tunnel, der die Donau quert. Mit dessen Bau soll 2018 begonnen werden, die Verkehrsfreigabe ist für 2025 geplant. Der Abschnitt Groß-Enzersdorf bis Süßenbrunn soll schon 2018 befahren werden können.

Sendungshinweis

Einen Bericht zur Lobau-Umweltverträglichkeitsprüfung sehen Sie in » tvthek.ORF.at.

„Die neue S1 verlagert den Verkehr auf die Schnellstraße, er wird um Wien herum geführt statt mittendurch. Schon der Abschnitt nördlich der Donau ist für sich verkehrswirksam", sagte Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „mit diesem ersten Teilstück können wir die Marchfeld-Schnellstraße (S8) und die S1-Spange nach Aspern an das Autobahnen- und Schnellstraßennetz anbinden."

Lobautunnel

ASFINAG

Modell des Lobau-Tunnels

Für den Bezirksvorsteher der Wiener Donaustadt, Ernst Nevrivy (SPÖ), ist der positive Bescheid der UVP für den letzten noch fehlenden Abschnitt der Umfahrung Bundeshauptstadt ein Muss: „Sauteuer, aber es wirkt." In seinem Bezirk komme fast auf jede Wohnung ein Auto - 73.000 Autos seien in der Donaustadt gemeldet. Aber auch für jene Autofahrer, die gar nicht in die Donaustadt wollen, sei das Projekt wichtig. Die Straßenbauer rechnen damit, dass 2025, wenn der Tunnel fertig ist, täglich 60.000 Fahrzeuge den neuen S1-Abschnitt befahren. Im Freilandbereich sollen es 40.000 sein.

Lobautunnel

ASFINAG

Der Fahrplan

  • Abschnitt Groß Enzersdorf – Süßenbrunn
    Länge: etwa zehn Kilometer
    geplanter Baubeginn: 2016, geplante Verkehrsfreigabe: 2018
  • Abschnitt Tunnel Donau-Lobau
    Länge: etwa neun Kilometer
    geplanter Baubeginn: 2018, geplante Verkehrsfreigabe: 2025

Kritik von Umweltorganisationen

„Der Tunnel unter der Lobau ist wichtig, um den Nationalpark Donau-Auen zu schützen", sagte Schedl. Er sehe nun sämtliche Bedenken ausgeräumt, was das Grundwasser sowie die Sicherheit des Tunnels betrifft: „Wir können garantieren, dass der Nationalpark keine Beeinträchtigung erfährt." Die beiden Tunnelröhren tauchen laut Walcher bis zu 60 Meter in den Untergrund, die S1 verläuft mehr als acht Kilometer unter der Erde. In puncto Lärmschutz wolle man „unzählige Maßnahmen" zum Schutz der Anrainer ergreifen.

Umweltschützer kündigen Berufung an

Für Umweltschützer indes ist noch nicht aller Tage Abend - sie kündigten am Freitag umgehend Berufung gegen den UVP-Bescheid an. Nach Meinung von Alliance-For-Nature-Generalsekretär Christian Schuhböck ist man im UVP-Verfahren fälschlicherweise davon ausgegangen, dass sich der Nationalpark Donau-Auen nur an der Erdoberfläche befindet. Tatsächlich sei der Nationalpark aber ein Lebensraum, der sich tief in den Untergrund, also bis in die mehrfach übereinanderliegenden Grundwasserhorizonte erstrecke, argumentierte er in einer Aussendung.

Der Sprecher der Umweltschutzorganisation Virus, Wolfgang Rehm, sieht den Baubeginn noch in weiter Ferne: „Zum einen sind weitere Genehmigungen erforderlich, und zum anderen geht das UVP-Verfahren nun in die nächste Instanz." Die Plattform „Zukunft statt Autobahn" sieht in dem Edikt noch keine Baubewilligung. „Baubeginn ist frühestens nach einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts", sagte Axel Grunt, Sprecher der Plattform, die durch den Tunnelbau eine ernsthafte Beschädigung des Nationalparks Donau-Auen befürchtet.

Auch das BürgerInnen-Netzwerk BNWN, das 16 Bürgerinitiativen im 22. Bezirk und in Groß-Enzersdorf vertritt, spricht sich weiter gegen die Lobau-Querung aus. Die hohen Kosten seien angesichts der zu erwartenden bescheidenen Reduktion des Verkehrs nicht gerechtfertigt. Eine Verkehrsentlastung der Donaustadt könne mit einer Reihe anderer Maßnahmen besser erreicht werden, hieß es gegenüber ORF.at.

Detailgenehmigungen noch ausständig

Bei der ASFINAG ist man dennoch zuversichtlich, bereits kommendes Jahr mit den Baumaßnahmen beginnen zu können. In den nächsten Monaten will die Gesellschaft mit der Einlöse der benötigten Grundstücksflächen beginnen.

Allerdings sind noch weitere Detailgenehmigungen der Länder Wien und Niederösterreich zu den Themen Naturschutz und Wasserrecht ausständig. Walcher erwartet diese Mitte 2016, mit größeren Problemen rechne er nicht. Bereits im UVP-Verfahren seien über 500 Einsprüche geprüft worden, er könne sich kaum vorstellen, dass nun noch neue Aspekte auftauchen.

Die ASFINAG denkt auch schon weiter. Seit vier Jahren läuft das UVP-Verfahren für die Marchfeld-Schnellstraße (S8), die den Knoten Süßenbrunn und Gänserndorf verbinden soll - mehr dazu in » Marchfeld-Schnellstraße nächstes Großprojekt (noe.ORF.at).

Links:


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» Wie ist das mit der Lobau-Autobahn? | GLOBAL 2000 - Die ...

https://www.global2000.at/wie-ist-das-mit-der-lobau-autobahn
Geschichte der Lobau-Autobahn Eine für das Verkehrsministerium im Jahr ... Der Querung der Donau in Form einer Brücke ist damit allerdings auch vom Tisch.
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Wie ist das mit der Lobau-Autobahn?





Geschichte der Lobau-Autobahn

Eine für das Verkehrsministerium im Jahr 1999 erstellte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine sechste Donauquerung (=Lobau-Autobahn) nicht notwendig ist.

2003 schloss die Stadt Wien die "Strategische Umweltprüfung für den Nordosten Wiens" (SUPerNOW) ab. Dabei wurden unterschiedliche Varianten untersucht. Am besten schnitt jene Option ab, bei der auf den Bau der Lobau-Autobahn verzichtet wird und stattdessen die Öffentlichen Verkehrsmitttel massiv ausgebaut werden. Jene Trassenführung, die am schlechtesten beurteilt wurde, ist genau jene, die nun gebaut werden soll!

Bei allen relevanten Faktoren wie Treibhausgas-Emissionen, Gefährdung des Nationalparks, Verkehrswirksamkeit, drohenden Speckgürtelvariante usw. wurde diese Variante negativ benotet.

Im Sommer 2004 startet GLOBAL 2000 seine Kampagne gegen die Lobau-Autobahn mit einer Pressekonferenz und zahlreichen Aktionen vor Ort. So wird allmonatlich eine autobahnkritische geführte Wanderung durch den Nationalpark durchgeführt.

Im Dezember 2004 präsentiert GLOBAL 2000 eine repräsentative Umfrage zur Lobau-Autobahn: Die Mehrheit der Wienerinnen und Wiener lehnt den Bau der Lobauautobahn strikt ab beziehungsweise hält ihn für unwichtig. 63 Prozent der Befragten sind gegen den Bau der Lobau-Autobahn, 77 Prozent der Befragten halten den Bau für schlicht unwichtig.

Im Februar 2005 macht ein junges Architekten-Duo im Auftrag von GLOBAL 2000 Gestaltungvorschläge für eine verkehrsberuhigte und attraktive Raffineriestraße. Die staatliche Autobahnerrichtungsgesellschaft ASFINAG lässt ihre urspünglichen Pläne, diese Straße zu einer vierspurigen Schnellstraße auszubauen, fallen.

Im März 2005 einigen der damalige Verkehrsminister Gorbach und die Landeshauptleute Häupl und Pröll in einem politischen Kuhhandel auf die schlechtestmögliche Trasse für die Lobau-Autobahn. Der Querung der Donau in Form einer Brücke ist damit allerdings auch vom Tisch.

Im Juni 2005 veranstaltet GLOBAL 2000 gemeinsam mit andere Umweltschützern eine „Fest für die Lobau". Die Anreise mitten in die Lobau erfolgt mit einem eigens gecharterten Zug auf eine Strecke, die bislang noch nie für den Personenverkehr genutzt wurde.

Zwischen 1. November 2006 und 31. März 2007 will die ASFINAG mit Billigung der Stadt Wien 18 Probebohrungen im Nationalparkgebiet der Lobau durchführen. GLOBAL 2000 lehnt diese Bohrungen vehement ab und betrachtete sie als Beginn der Bauarbeiten zur Lobau-Autobahn. Um dies zu verhindern, errichteten AktivistInnen von GLOBAL 2000 sowie anderer Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen in Groß-Enzersdorf ein „Lobaucamp" und bewachten – bei Wind und Wetter – die Einfahrten in die Lobau. Auf diese Weise können die Probebohrungen acht Wochen lang verhindert werden!

Am 18. Dezember 2006 kommt es zu einer Vereinbarung zwischen den UmweltschützerInnen und den Behörden: Die UmweltschützInnen beendeten die Blockade der Probebohrungen sowie die Mahnwache und bauten das Lobaucamp ab. Im Gegenzug verpflichten sich die Behörden zur Ausrichtung eines „Runden Tisches", bei dem die Verkehrs- und Klimaschutzpolitik in Ostösterreich beraten werden sollte.

Seit Beginn des Jahres 2007 zogen sich die Treffen des „Runden Tisches" dahin. Die Erwartungen, hier zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen, waren denkbar gering. Denn erstens saßen am „Runden Tisch" genau dieselben VertreterInnen der Länder Niederösterreich und Wiens, die den Bau der Lobau-Autobahn auf der denkmöglich schlechtesten Trasse durchgeboxt haben. Und zweitens weigerten sich diese beharrlich, über die Lobau-Autobahn selbst – also die Ursache für die Einsetzung des „Runden Tisches" – ernsthaft zu diskutieren.

Ende Juli 2007 reißt den UmweltschützerInnen die Geduld: Sie geben ihren Ausstieg aus dem Runden Tisch bekannt. Die Länder Wien und Niederösterreich haben nämlich jede ernsthafte verkehrspolitische Arbeit abgelehnt und sich als dialogunfähig erwiesen.

Im Laufe des Jahres 2007 sickern immer mehr Ergebnisse über die Probebohrungen durch. Demnach ist die Geologie unter der Lobau kleinräumiger und komplizierter, als erwartet. Die Hoffnung der ASFINAG, den Tunnel hauptsächlich im wasserdichten tertiären Schluff zu bauen, hat sich nicht erfüllt. Auch die Behauptungen der ASFINAG, der Tunnel würde in einem tieferen Grundwasserhorizont geführt werden und damit keine Auswirkungen auf den Wasserhaushalt der Lobau haben, sind falsch. Der Tunnel wird sowohl beim Ab- als auch Auftauchen den oberen Grundwasserhorizont queren, was eine massive Beeinträchtigung bewirken kann. Zudem gehört der tiefere – in tertiären Schichten angesiedelte – Grundwasserhorizont zu den strategischen Trinkwasserreserven von Wien. Auch hier kann der Lobau-Tunnel massive und irreparable Schäden anrichten.

Für Ende 2009 wird die Durchführung der sogenannten Umweltverträglichkeitsprüfung erwartet. Wir sind schon gespannt, wie die ASFINAG die Querung von Donau und Lobau „umweltverträglich" darzustellen versucht!




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