SFH-280-894  Dr. Troootzi  beschreibt den Neustart von ECOOO-WALL und weitere
Perspektiven

Vom Oktober 1985 bis zum Neustart im Jahre 2017  und Perspektiven bis 2028 und darüber hinaus


Das ursprüngliche Projekt ECOWALL ( ab 1985 ) wurde zum Projekt ECOOO-WALL  weiter entwickelt.

Vgl.:

» SFH-13799 Präsentation Teil 1 ECOOO-WALL HIABS (High Absorbing) Stand 23.9.2016
Auf insgesamt 115 Folien wird die Entwicklung des "Begrünten" Lärmschutzsystems ECOWALL - später ECOOO-WALL HIABS (high absorbing) dargestellt. Weiters wird der Neustart des Projekts ECOOO-WALL HIABS beschrieben.
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=392&aid=8790&page=

und

» SFH-141941 Bericht mit Fotodokumentation über die Besichtigung der ECOWALL Projekte in Völkermarkt ( Kärnten ) und Klagenfurt ( Bahngasse ) am 19.5.2018
Alle Projekte sind dicht bewachsen - und das ohne jede Bewässerung in den letzten mehr als zwanzig Jahren
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=94&aid=9526&page=

Es handelte sich um eine unglaublich lange und hochkomplexe Geschichte....

Vgl.:

» SFH-14028» 2 Umfassende Gesamtdarstellung Causa " Lederbauer gegen Österreich, Inhaltsverzeichnis, 15.10.2017
Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 bis 107 , Seite 1 bis 174

» SFH-11118 Ein Panoptikum über " konventionelle " Lärmschutzkonstruktionen.
Was hat das gekostet? Wann werden diese erneuert werden müssen? Was wird das wieder kosten?
http://www.so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=145&aid=9265&page=

Nun wird eine Konzernlösung anvisiert:

Vgl.:
Video

https://mega.nz/#F!Cc8FSYKY!CQlSBjfvqWk80No_FPI8ag

Die aktuellen Varianten von ECOOO-WALL

ECOOO-WALL HIABS
ECOOO-WALL UMBRELLA
ECOOO-WALL ROOF
ECOOO-WALL GREEN TUNNEL.


Wann wird es möglich sein, diese faszinierenden Lösungen zu testen ?


Anmerkung Dr. Lederbauer vom 9.9.2018


Hier sind die ersten Seiten der Patentschrift Stand Mitte September 2018:

Stand der Technik


In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Bevölkerung weltweit belastende Probleme im Bereich des Lärmschutzes und Überschwemmungsschutzes nicht wirksam gelöst und keine genügend wirklich wirksame, dauerhafte , kostengünstige und begrünte langfristig wirksam Lösungen gefunden wurden, die auf lange Sicht einen grossen Nutzen bringen können.


Dazu zählen insbesondere folgende Bereiche:


Schutz vor Verkehrslärm


Schutz vor Überschwemmungen, Erdrutschen, Erosionen und Dammbrüchen


Allgemeine Hinweise zu den aufgezeigten Problemen


Bisher wurden für diesen Problembereich die unterschiedlichsten Lösungen mit unterschiedlichem Erfolg entwickelt und eingesetzt. Bisher ist es nicht gelungen, für solche Schutzkonstruktionen kostengünstig Altstoffe wie zB Altreifen zur Aufnahme des Füllmaterials für eine dauerhafte Begrünung bzw Hohlkörper wie zB alte Dosen oder Kunststofflachen zur deutlichen Erhöhung der Schallabsorption in einem sehr grossen Massstab sinnvoll und konstruktiv einzusetzen und alle denkbaren Verendungsmöglichkeiten und Rationalisierungsansätze auszunutzen, statt diese an sich wertvollen Altstoffe zu vernichten


Eine umfassende, integrierte, sinnvolle , kostengünstige und nachhaltige Konzept für die Sammlung und Verwertung dieser Altstoffe, die unverrottbar sind und damit ein Umweltproblem darstellen und eine möglichst einheitliche und kostengünstige Lösung für den oben angeführten Problembereich wurde bisher noch nicht gefunden.


Probleme Bereich Verkehrslärm


Obwohl sehr grosse Beträge in den Lärmschutz investiert worden sind, kommt es nach wie vor zu einer unerträglichen Lärmbelastung entlang der Verkehrswege, die mit gravierenden gesundheitlichen Schäden für die Anrainer von Verkehrswegen verbunden sind und zu massiven Wertminderungen der angrenzenden Grundstücke führen.


Bisherige Lärmschutzkonstruktionen sind Anlass zu heftiger Kritik:


Lärmschutzwände aus Holzkonstruktionen wurden nachträglich begrünt, was den Verrottungsprozess beschleunigt.


Begrünbare Steilwälle wurden aus mit Aushubmaterial bzw Erde hinterfüllten Holzstämmen errichtet, die infolge der Feuchtigkeit nach Jahren verrotten.


An der Oberseite von geschütteten Dämmen wurden Kisten aus Holz angeordnet, die nach Jahren ebenfalls verrotten und teuer entsorgt werden müssen.


Solche Konstruktionen müssen abgebrochen, teuer in Sondermüllverbrennungsanlagen entsorgt und sodann in einer anderen Form wieder errichtet werden.


Sehr oft ist der Abbruch und eine teure Entsorgung von zu niedrigen und nicht dauerhaften Lärmschutzkonstruktionen mit giftigen Chemikalien imprägnierten Lärmschutzelementen notwendig. Dabei stellt sich die Frage nach dem Grad der der Toxizität der abzubrechenden Materialien.


In vielen Fällen erfolgte die Errichtung einer zusätzlichen hohen Lärmschutzwand hinter der niedrigen, um die Lärmschutzwirkung zu erhöhen.


Um Kosten zu sparen, wurden oberhalb von Lärmschutzelementen aus Holzbeton weitere Elemente aus geflochtenen Holzlatten angeordnet, die aber leicht verfaulen können.

An der Oberseite senkrechter Lärmschutzwände wurden kurze schräge oder gekrümmte Lärmschutzelemente zur Erreichung einer zusätzlchen Lärmschutzwirkung angebracht, was nur einen sehr geringen Lärmschutzeffekt, aber hohe Kosten zur Folge hat.


In zahlreichen Fällen ist der Abstand der Lärmschutzkonstruktion vom Lärmerreger viel zu gross, um einen effektiven Lärmschutz zu erreichen. ( zB an der Krone eines Dammes.)


Wie oft zusehen ist, werden Lärmschutzelemente aus gelochten Stahl- oder Aluminiumblech, aber auch Betonwände mit Graffitis verunziert.


Bei Lärmschutzelementen aus gelochten Stahl- oder Aluminiumblech ist wohl rund die Hälfte der Ansichtsfläche gelocht, was zu einer relativ hohen Schallabsorption führt. Rund die Hälfte der restlichen Fläche ist wegen der glatten Oberfläche aber hochreflektierend, sodass der gesamte Absorptionswert relativ gering ist.


Zudem stauchen sich die Einlagen in diesen Kasetten im Laufe der Zeit durch die Wirkung der Witterung zusammen, wodurch der Schallschutzeffekt reduziert wird.


Viele konventionelle Lärmschutzwände bieten wegen ihrer speziellen Konstruktion nicht gleichzeitig hohe Schallabsorptionswerte und Schalldämmwerte.


Dünne Wände bieten zwar eine passable Schallabsorption, aber wegen der fehlenden Masse ein viel zu geringe Schalldämmung.


Lärmschutzkonstruktionen aus Kunststoffprofilen sind der Einwirkung der UV Strahlung ausgesetzt, weshalb ihre Struktur im Laufe der Zeit zerstört wird.


Steilwälle aus Stahlbetonfertigteilen wärmen sich durch die Sonnenbestrahlung sehr stark auf, weshalb Pfanzen dort nur schwer oder überhaupt nicht gedeihen können.


An der Unterseite von Lärmschutzanlagen aus Lärmschutzkasetten werden Stahlbetonelemente angebracht, um einen Kontakt mit dem feuchten Boden zu vermeiden. Solche Elemente sind aber hochreflektiernd und reduzieren damit die Lärmschutzwirkung der gesamten Konstruktion.


Eine Erhöhung der Lärmschutzwände hat zwar hohe Kosten zur Folge, die zusätzliche Lärmschutzwirkung ist aber relativ gering.


In vielen Fällen wurden die Lärmschutzwände aus geflochteten Holzlatten abgebrochen. Sie müssen unter Beachtung der gesetzlichen Auflagen teuer entsorgt werden.


Beim Abbruch bestehender, unzureichender, zu niedriger oder bereits verrotteter Lärmschutzwände werden die Lärmschutzelemente abgebaut und entsorgt, die Stützen abgeschnitten und die gerammten Stahlrohre gezogen.


Um solche Kostruktionen zu errichten muss ein hoher Anteil des im Laufe der Jahre entstandenen natürlichen Bewuchses entfernt werden, wodurch zahlreiche Nistplätze von Vögeln verloren gehen.


Bei der Entsorgung solcher Lärmschutzelementen aus Holzlatten taucht die Frage nach der Toxizität der Mineralwolle im Inneren und der Imprägnierung der Holzteile auf.


Solche Wände werden in vielen Fällen durch hohe Wände aus „ Holzbeton „ ersetzt, was – abgesehen von der Frage nach der hinreichenden Schallabsorption - ein gewisse ästhetische Problematik der Einbindung solcher Konstruktionen in die Landschaft erkennen lässt. Zudem taucht die Frage nach der Beständigkeit auf, weil solche Holzbetonwände im Herbst und Winter dem frost ungeschützt ausgesetzt sind.


Um Leiteinrichtungen zu erneuern und durch eine Leitwand aus Beton zu ersetzen, werden alte Leitschienen, die den gesetzen Auflagen nicht entsprechen, abgebrochen und zB. in Stahlwerken entsorgt. Eine sinnvolle andere Verwendung dieses wertvollen Altmaterials ist bisher nicht erkennbar.


In mehreren Fällen wurden Lärmschutzkonstruktionen aus Altreifen sowie recyceltem Altkunststoff errichtet. Die Erfahrungen sind unterschiedlich. Soferne die Erde nicht voll abgedeckt ist, kommt es zu Problemen beim Bewuchs.


Ein besonderes Problem bei begrünten Lärmschutzkonstruktionen waren bisher die kostenintensive Produktion und Montage in Handarbeit, ein hoher Aufwand für die Bepflanzung und Probleme bei der Bewässerung und Betreuung.


Besonders störend ist der fehlende Ausblick auf die Umgebung des Verkehrswegs durch die Anordnung von durchgehenden hohen Lärmschutzkonstruktionen.

Da auch an niederrangigen Strassen der Lärm unerträglich hoch ist, wird durch spezielle Föderungsprogramme die Errichtung von Lärmschutzanlagen durch Private unterstützt. Dabei kommen allerdings nur relativ einfache und nicht dauerhafte Lösungen zu Einsatz.


Auch die neueren Konstruktionen aus Holzbeton erfüllen nicht genügend ästhetische Gesichtspunkte, haben eine zu geringe Schallabsorption und sind relativ teuer. Es taucht auch hier das Problem der Dauerhaftigkeit ( Frostbeständigkeit ) auf.

Das Gleiche gilt für gekrümmte Lärmschutzkonstruktionen aus Holzbeton bzw. aus gelochten Metallelementen. In einigen Fällen war der Lärm nach der Errichtung solcher Konstruktionen höher als davor.


Der zusätzliche Lärmschutz bei sehr hohen Wänden ist sehr gering.


In jüngste Zeit wird von vom Lärm betroffenen Anrainern darauf hingeweisen, dass die Lärmschutzgrenzwerte des zuständigen Ministeriums höher seien als die von der Weltgesundheitsbehörde der UNO angegeben seien. Dem wird entgegengehalten, dass diese Festlegungen für den nationalen Bereich nicht verbindlich seien.


Dazu kommt, dass die vom Lärm betroffenen Einwohner keinen Rechtsanspruch auf den Schutz vor Lärm haben.


Bisher ist es offensichtlich nicht gelungen, Lärmschutzkonstruktionen zu errichten, welche die von der Weltgesundheitsbehörde der UNO vorgegebenen Ergebnisse zeigen.


Wenn es allerdings gelänge, Lärmschutzkonstruktionen mit einer maximalen Schalldämmung und ( gleichzeitig ) maximalen Schallabsorption zu errichten, wird es auch möglich sein, niederere Lärmschutzkonstruktionen vorzusehen, bzw einen Teil der Lärmschutzkonstruktion mit durchsichtigen Elementen auszustatten.


Problem: Überschwemmungen, Erdrutschen, Erosionen und Dammbrüche


Bekanntlich kommt es weltweit immer häufiger zu starken Überschwemmungen, Erdrutschen, Erosionen und Dammbrüchen. Die Wassermassen können nicht rasch genug vom Boden aufgenommen werden. Sehr oft fehlt es an genügend Raum zur Aufnahme dieser Wassermassen. In vielen Fällen wurden potentielle Überschwemmungsgebiete dicht besiedelt und ein geordneter Abfluß behindert.


Durch Wirbelstürme, durch den Anstieg der Meeresspiegel sind zahlreiche Küstenstädte gefährdet. Bisher wurden dazu keine genügend effektive und relativ kostengünstige Lösungen gefunden.


Vor allem in den Küstenregionen kam es in den letzten Jahrhunderten zu großräumigen Abholzungen, was zur Erodierung der damals vorhandenen Erdschichte führte und nur mehr blankens Gestein hinterliess, wodurch jede land- bzw forstwirtschaftliche Nutzung unmöglich gemacht wurde.

Auch die grundsätzliche Problematik von Erosionen vor allem in Küstengebeiten wird immer größer. Durch sehr starke Wasserbewegungen ( besonders starke Flut ) kann es dazu kommen, dass Sand und Kies von den Küsten weggeschwemmt werden. Um die Küsten wieder herzustellen, müssen Sand und Kies aufwändig antransportiert und verteilt werden. Ein endgültiger Schutz vor Erosionen ist damit nicht gegeben. Diese Vorgänge können sich immer wieder wiederholen.


Entlang von instabilen Steilküsten kommt es häufig zu Erosionen. Soferne Häuser zu nahe an der Küste gebaut worden sind, besteht die Gefahr, dass diese abstürzen, wenn die Erosion zu weit fortgeschritten ist.

In der Vergangenheit ist es öfters zu Dammbrüchen gekommen, weil der Druck zu groß wurde und die Dämme aufgeweicht wurden. Besonders verheerend sind die Schäden, wenn hinter solchen Dämmen gefährlicher Schlamm gelagert wird.




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