SFH-142103  Stadtstraße Aspern - Großbauprojekt in Planung, Stadt  Wien  Straßenverwaltung und Straßenbau

Bis 2023 soll im 22. Bezirk die Stadtstraße Aspern von Hirschstetten nach Seestadt West gebaut werden. Sowohl die Planung als auch die Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts erfolgen nach den modernsten Grundlagen.

https://www.wien.gv.at/verkehr/strassen/planen/grossprojekte/stadtstrasse-aspern/

Visualisierung der Stadtstraße Aspern - Gesamtübersicht

In Wohnbereichen wird die Stadtstraße Aspern in Tunnels geführt, um die Auswirkungen der Straße auf die Bewohnerinnen und Bewohner zu verringern. Konkret sind zwei Tunnel geplant: im Bereich Emichgasse/Querung Ostbahn sowie im Bereich Querung Hausfeldstraße/U2/Ostbahn. Die im Projekt vorgesehenen Anschlussstellen an das bestehende Straßennetz stellen sicher, dass die Stadtstraße Aspern auch für den regionalen Verkehr von Nutzen ist.
  • Die Stadtstraße Aspern soll die » A23-Südosttangente (Anschlussstelle Hirschstetten) mit der » S1-Spange Seestadt Aspern bei der Anschlussstelle Seestadt West verbinden.
  • Baubeginn (geplant): Frühjahr 2020
  • Bauende: Herbst 2023
  • Gesamtlänge: 3,2 Kilometer
  • Länge Tunnel 1 - Emichgasse: 0,795 Kilometer
  • Länge Tunnel 2 - Hausfeldstraße: 0,55 Kilometer
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Was ist die Stadtstraße Aspern?

Die Stadtstraße erfüllt 3 Funktionen:

  1. Sie verbindet die » A23-Südosttangente (Anschlussstelle Hirschstetten) mit der » S1-Spange Seestadt Aspern (Anschlussstelle Seestadt West).
  2. Gleichzeitig erschließt sie in Entstehung begriffene, neue Stadtteile wie die "aspern Die Seestadt Wiens".
  3. Die Stadtstraße soll den Durchzugsverkehr aus den Siedlungsgebieten abziehen und durch die Entlastung die Lebensqualität in Ortskernen wie Hirschstetten, Stadlau und Breitenlee deutlich verbessern helfen.
Visualisierung des Radwegs entlang der Spargelfeldstraße
Radweg Spargelfeldstraße

Visualisierung des Radwegs entlang der Hirschstettner Straße

Radweg Hirschstettner Straße

Ablauf der Umweltverträglichkeitsprüfung

Für das Vorhaben war nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungs-Gesetz 2000 eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Der Ablauf in Eckpunkten:

  • Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) durch die die Abteilung » Straßenverwaltung und StraßenbauMA 28) bei der » UVP-Behörde
  • Prüfung der » UVE durch die Sachverständigen der » UVP-Behörde (1. Instanz)
  • Bearbeitung der Verbesserungsaufträge durch die » MA 28
  • Öffentliche Auflage der » UVE in der Standortgemeinde mit Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme
  • Mündliche Verhandlung - » Behördliche Bekanntmachungen der Wiener UmweltschutzabteilungMA 22)
  • Veröffentlichung des Genehmigungsbescheides
  • Prüfung durch das Bundesverwaltungsgericht (2. Instanz)
  • Erlassung eines rechtsgültigen Bescheides durch das Bundesverwaltungsgericht

Umweltverträglichkeit

Seit Juni 2018 liegt ein, von der Wiener Landesregierung beschlossener Bescheid der Wiener Umweltbehörde zur Errichtung der Stadtstraße Aspern vor. Gegen diesen Bescheid konnte bis 16. August 2018 Einspruch erhoben werden. Da Einspruch erhoben wurde, wird im Herbst 2018 das Bundesverwaltungsgericht eingeschaltet, um die Einsprüche zu überprüfen.

Positive Entwicklung der Donaustädter Infrastruktur

Neben der deutlichen Verkehrsentlastung in den Ortskernen Aspern, Hirschstetten, Breitenlee, Essling und dem Lobau-Vorland sowie auf der Breitenleer und Groß-Enzersdorfer Straße sind Verbesserungen im niederrangigen Straßennetz vorgesehen. So sind beispielsweise neue Rad- und Fußwege geplant. Außerdem wird die Stadtstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 » km/h erhalten. Sensible Bereiche werden untertunnelt.

Wien wird laut Bevölkerungsprognosen 2030 die 2-Millionen-Grenze überschritten haben. Die Donaustadt wird bis dahin rund 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählen. Um dem stark steigenden Infrastrukturbedarf gerecht werden zu können, ist auch ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Mobilitätsangebot erforderlich. Die Stadtstraße Aspern ist ein wesentlicher Teil des Gesamtentwicklungskonzeptes für den Nordosten Wiens. Trotzdem ist sie nur ein kleiner Teil der Gesamtmaßnahmen für eine positive Entwicklung der neuen Donaustadt-Infrastruktur.

Neben der von der Stadt Wien geplanten Stadtstraße realisiert die » ASFINAG die » S1-Spange sowie die » ÖBB den Ausbau der Strecke Stadlau-Marchegg der » S80. Dazu kommt der starke Ausbau des öffentlichen Verkehrs. So wurde die U2 bereits nach aspern Die Seestadt Wiens verlängert. Außerdem wurden die Straßenbahnlinien 25 und 26 adaptiert beziehungsweise verlängert und das Angebot der lokalen Buslinien verbessert.

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