SFH-142019 Kritik wird laut: Kippt jetzt die Corona-Stimmung? Viral 13.05.2020 11:59 | NACHRICHTEN > POLITIK KRONE.AT-KOLUMNE............... Keine Frage: Die Österreicher haben die Corona-Maßnahmen der Regierung bisher vorbildlich und ohne großes Murren eingehalten. Doch nach Wochen des Durchhaltens scheinen die kritischen Stimmen immer lauter zu werden. Kann jetzt die Stimmung kippen? ...............https://www.krone.at/2153430.................. .... Wer die letzten Tage durch die Straßen flanierte, war nicht alleine: Die Menschen schienen sich in Geschäften, Straßen und Parks zu tummeln. Von der anfänglichen Motivation, nur für das Nötigste nach draußen zu gehen, ist nicht viel geblieben. Es scheint, als wäre jegliche Corona-Angst verflogen. Menschen mit Schutzmasken besuchen den Brunnenmarkt in Wien. (Bild: APA/GEORG HOCHMUTH) Menschen mit Schutzmasken besuchen den Brunnenmarkt in Wien.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH) Opposition packt wieder den Knüppel aus Auch die Stimmen der Kritiker werden immer lauter. Die Maßnahmen müssten sofort beendet werden, die Regierung habe die Unternehmer zu wenig unterstützt und mit den Sicherheitsvorkehrungen über das Ziel geschossen - das sind nur einige wenige jener Anschuldigungen in Richtung Kurz und Kogler, die nun öfter zu hören sind. Und auch die Opposition hat wieder den verbalen Knüppel ausgepackt - vom ursprünglichen Schulterschluss ist nichts geblieben. (Bild: Krone KREATIV) (Bild: Krone KREATIV) Nach dem Erfolg kommt der Frust Klar ist: In der Corona-Krise hat die Bundesregierung uns allen einiges abverlangt. Freiheiten, die wir bisher gewöhnt waren, wurden uns von einem Tag auf den anderen genommen. Dass diese Situation auch noch über rund acht Wochen hinweg andauerte, frustriert zu Recht und macht die guten Zahlen der Neuerkrankungsfälle vergessen. Irgendwann schwindet das Verständnis und mit ihm auch der Sinn für Zusammenhalt. Und dieser Punkt scheint nun gekommen zu sein. Werner Kogler und Sebastian Kurz (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER) Werner Kogler und Sebastian Kurz(Bild: APA/ROLAND SCHLAGER) Regierung wird am Wiederhochfahren gemessen werden Was der Bundesregierung jetzt gefährlich werden kann, sind die spürbaren Auswirkungen des wochenlangen Lockdown. Die Massenarbeitslosigkeit und Unternehmer am Rande der Insolvenz bereiten unmittelbar mehr Sorgen als die wenigen neu gemeldeten Infektionsfälle. Die weitere Zustimmung zu Türkis-Grün steht und fällt mit dem Umgang mit den Corona-Nachwehen. Daran werden sie gemessen werden. (Bild: stock.adobe.com) (Bild: stock.adobe.com) Wir brauchen jetzt eine Perspektive Was tatsächlich auch für Frustration sorgt, ist die vielerorts mangelnde Planbarkeit. Viele Menschen wurden und werden viel zu lange darüber im Unklaren gelassen, wie es für sie weitergeht. Um zu verhindern, dass nach dem Virus nun der Frust flächendeckend um sich greift, muss die Regierung den Menschen eine klare Perspektive bieten. Ein transparenter Gesamt-Plan, wie das viel zitierte „Wiederhochfahren des Landes" funktionieren soll, würde sicherlich helfen. Sofern es einen solchen Plan überhaupt gibt. Katia Wagner, krone.at .... ... .-- Kommentare Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
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