SFH-1583 Hypo: Angeblich Risikovorsorgen bis 5 Mrd. Euro nötig. 17.12.2009 | 17:44 | (DiePresse.com), Posting von Dr. Lederbauer vom 18.12.2009
Ein hochrangiger Banker spricht von der Notwendigkeit von weit höheren Risikovorsorgen als bisher angenommen. Die Ermittler in der Hypo-Affäre wollen auch Verbindungen zur Immofinanz prüfen.
» http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/528698/index.do?direct=526125&_vl_backlink=/home/meinung/kommentare/528879/index.do&selChannel=
In der seit Montag verstaatlichten Kärntner Hypo könnten die Risikovorsorgen mit 5 Milliarden Euro weit höher ausfallen bisher angenommenen, schreibt der "Standard" unter Berufung auf einen "hochrangigen Banker". Die Vor-Ort-Prüfung der Nationalbank habe hingegen "im Wesentlichen" ähnliche Erkenntnisse gebracht wie die Analyse von PricewaterhouseCoopers (PwC), die das Risikopotenzial auf 3,1 Milliarden Euro bis 2013 beziffert hat.
Der "Kurier" wiederum berichtet, dass Bernhard Gaber, Leiter der Soko Hypo Alpe Adria, "Querverbindungen" zwischen Hypo-Finanzdesaster und der Immofinanz für möglich hält. Allerdings sei es zu früh, dazu Aussagen zu treffen, sagte er laut Zeitung. Auch der Sprecher der Klagenfurter Staatsanwaltschaft, Helmut Jamnig, weist darauf hin, dass Verbindungen der beiden Fälle Gegenstand der Ermittlungen werden sollen. "Sollten sich dabei Verdachtsmomente in welche Richtung auch immer ergeben, wird man dem sicher nachgehen" wird er im "Kurier" zitiert.
Posting von Dr. Lederbauer vom 18.12.2009
Machtmissbrauch gegen öffentlich Bedienstete
Bei der Durchsicht der aktuellen Pressemeldungen tauchen zumindest folgende Fragen auf: 1. Wann wurde die HYPO ALPE ADRIA vom Rechnungshof geprüft? 2. Wann wurden die Berichte veröffentlicht? 3. Was ist das Ergebnis der Beratungstätigkeit des früheren Präsidenten des Rechnungshofs Dr. Fiedler für die Kärntner Landesregierung? 4. Wann wurden welche Strafanzeigen mit welcher Begründung von der Staatsanwaltschaft eingestellt?
. Ich teile die Meinung von Dr. Perterer in seinem Posting vom 15.12.2009 zum Artikel "Die Kärntner Hypo wird zum Fall für die Justiz" Es läuft immer nach dem selben Schema und am Ende sind alle erstaunt, dass es so etwas geben kann. Auf der anderen Seite werden aber Beamte, die sich gegen solche Machenschaften wenden im Rahmen eines Disziplinarverfahrens unter Missachtung von Regeln eines fairen Verfahrens einfach kalt gestellt und entlassen. Lesen und erfahren Sie mehr dazu unter: http://so-for-humanity.com2000.at ( zB SFH-0823 etc )
|