SFH-280-930  Dr. Troootzi vertieft sich in das Psychiatrisch - Neurologische Aktengutachten über DI. Dr. Wolfgang Lederbauer geb. 3.12.1945 von Dr. Kurt Meszaros vom 22.7.2014

Wie muss ein " Aktengutachten " aufgebaut sein. Erfüllt dieses " Aktengutachten " den Minimalanforderungen? " anakastisch "  " Größenselbst " - Was ist das ?

Im folgenden gebe ich Auszüge aus dem oa Aktengutachten von Dr. Kurt Meszaros wieder und kommentiere diese kurz. In einem folgenden Dokument gehe ich im Detail auf dieses bemerkenswerte " Aktengutachten " ein.

Um die Causa zu überblicken empfehle ich das Studium folgender Dokumente:

» SFH-10005 Die Causa Dr. Lederbauer Stand 9.7.2014
Eine Zusammenstellung wichtiger Dokumente per 9.7.2014

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=94&aid=7416&page=1

Hier ist der gesamte Inhalt des " Aktengutachtens  " des  Sachverständigen Dr. Meszaros.


xxxxxxxxxx


In den ersten 16 Seiten des  " Aktengutachtens  werden Ausschnitte von Akten - in einer sehr verwirrenden Weise zitiert.

Als ertses Dokument wird eine Niederschrift eines Investors vom18.10.2007 auszugsweise wiedergegeben.

" Niederschrift DI. E. R. 18.10.2007

.. Ich fühle mich auch jetzt nicht geschädigt, weil ich weiss, dass DI. Dr. Lederbauer immer noch um sein Projekt kämpft und wenn es ihm gelingt am Markt Fuß zu fassen kann das Projekt auch jetzt noch ein Erfolg werden ... "

( sprachliche Fehler wurden nicht korrigiert )

Nun zum Gutachten des Dr. Meszaros vom 27.7.2014:

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Wien, 22.7.2014

Seite 17:

Bei Herrn DI Dr. W. Lederbauer findet sich keine psychiatrische Störung im Sinne einer organisch, affektiven, schizophrenen Störung.

Pschopathologisch finden sich in den vorliegenden Unterlagen keine Hinweise auf Störungen der Orientierung, der Gedächtnisleistungen, des Gedankenganges, Zeichen einer psychotischen Störung mit Denkstörungen, Halluziantionen und /oder Wahnideen sind nicht erhebbar.

Im Langzeitverlauf stellen sich Zeichen einer akzentuierten Persönlichkeitsstruktur, mit einem tiefgreifenden Muster von Großartigkeit und Wichtigkeit ( trägt alles Gute in sich ) einer erhöhten Anspruchshaltung , übertriebene Erwartungen an eine besonders bevorzugte Behandlung bzw. einem automatischen Eingehen auf die eigenen Erwartungen. Gleichzeitig besteht eine  erhöhte Kränkbarkeit bei manipualtiven Verhalten und arrogant, überheblichen Verhaltensweisen. Diese Symptomatik lässt fachbezogen an eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur denken.

Psychodynamisch ergeben sich typische Konflikte insbesondere in Situationen in denen dieses Gefühl von Grandiosität und Perfektion sowie die Ansprüchlichkeit in Frage gestellt werden. In der Kommunikation und Interaktion verhält er sich in solchen Situationen rigide, anankatisch, versucht die " Zügel weiterhin in der Hand " zu halten, geht auf konkrete gestellte Frage nicht ein, sondern präsentiert die seiner Meinung nach wirklich wichtigen Fakten, schreibt den Gericht die seiner Ansicht nach wirklich kompetenten Gutachter vor. Seine Sache sei zu komplex, man brauche dazu spezielle fachkundige Sachverständige. Damit lenkt, blockiert und kontrolliert er die Abläufe bei Gericht, verliert sich in Nebenschauplätzen ohne zu den eigentlichen Vorwürfen unmittelbar Stellung nehmen zu müssen, verhält sich manipulativ. Er stellt in inhaltlich sich wiederholenden Schriftsätzen " das eigentliche Problem ", seine Leistungen, Erfolge, sein Gutmenschensein und seine über jede Form der Kritik erhabenen Intensionen dar. In dem einhergehenden Problemen im interaktionellen und beruflichen Bereich erlebt er sich unmittelbar als Opfer und Verfolgter, Missverstandener . Er reagiert feindlich und misstrauisch, fordernd, abwertend, wenn auf seine Erwartungen und seine Anspruchshaltung nicht eingegangen wird.

Der Angeklagte ist jedoch umfassend in der Lage an einer Hauptverhandlung teilzunehmen und dem Verlauf der Verhandlung folgen zu können. Er kann sich umfassend und verständlich äußern, seine Rechte ( entsprechend seinem Größenselbst ) wahrnehmen.

Die Verhandlungsfähigkeit von Herrn DI. Dr. W. Lederbauer ist trotz der vorliegenden interaktionellen und psychodynamischen Probleme fachbezogen als erhalten zu beurteilen.

Univ. Doz. Dr. Kurt Meszazros

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Anmerkungen:

1. Mir fällt auf, dass das Gutachten vom 22.7.2014 stammt. Dr. Meszaros hatte vom Landesgericht für Strafsachen ( Richterin Mag. Adegbite - Lewy )  den Auftrag für die Erstellung eines Aktengutachtens aber schon am 9.8.2012   bekommen. Dieses Aktengutachten sollte innerhalb von wenigen Monaten dem Gericht vorgelegt werden.

Vgl.:

» SFH-8723 Strafverfahren gegen Dr. Lederbauer, , Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Wien und Oberstaatsanwaltschaft vom 24.7.2013
ich erhebe hiermit folgende Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Wien und Oberstaatsanwaltschaft und begründe diese wie folgt:.......

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=94&aid=6480&page=

2. Bekanntlich hat Dr. Lederbauer nach einer Akteneinsicht am 9.7.2014  auf den Aktenvermerk der Richterin Mag. Adegbite - Lewy vom 7.3.2014 sofort reagiert.

Vgl.:

» SFH-10021 Brief Dr. Lederbauer an LG für Strafsachen zH. Mag. Abdegbite - Lewy vom 17.7.2014
Es ist also klar zu erkennen, dass dem Inhalt des von Ihnen verfassten Aktenvermerks vom 7.3.2014 von der Rechtsanwaltskanzlei Kraft & Winternitz klar und deutlich widersprochen wird.

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=94&aid=7433&page=

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3. Es stellen sich nun mehrere gravierende Fragen Stand 1.8.2014:

3.1. Zum Zeitpunkt des " Aktengutachtens "

Es stellt sich die Frage, warum  der Sachverständige Dr. Meszaros sein " Aktengutachten "  nun doch sehr schnell - nach der Konfrontation mit dem Aktenvermerk der Richterin Mag. Adegbite - Lewy vom 7.3.2014  ) -   also innerhalb von zehn Tagen ( 17.7.2014 bis 27.7.2014 ) fertig gestellt hat?

3,2. Zum Umfang des Aktenstudiums und zur Auswahl der zitierten Akten:

Es stellt sich die Frage, warum der Sachverständige Dr. Meszaros sein " Aktengutachten " mit einem Dokument vom 18.7.2007 ( siehe oben ) endet  und als jüngstes Dokument eine e mail von Dr. Lederbaur an RA Dr. Christian Winternitz vom 10.2.2014 anführt.

Es stellt sich die Frage, warum der Sachverständige Dr. Meszaros nicht den Aktenvermerk der Richterin Mag. Abdegbite - Lewy vom 7.3.2014  einbezieht, der ihm ja von der  Richterin Mag. Abdegbite - Lewy übersandt worden war.

Vgl.:

» SFH-10003 e mail Dr. Lederbauer an Dr. Kurt Meszaros vom 9.7.2014
AV des LG f STR vom 7.3.2014...ich habe heute ( am 9.7.2014 ) bei einer Akteneinsicht im LGfSTRS folgenden handschriftlichen Aktenvermerk gefunden:

» http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=94&aid=7414&page=1

3.3.. Zum Auftraggeber des Aktengutachtens:

Es stellt sich die Frage, warum der Sachverständige Dr.Meszaros  schreibt , er habe den Auftrag für ein Aktengutachten von der Staatsanwaltschaft Wien bekommen, obwohl eindeutig erwiesen ist, dass er diesen Auftrag laut Beschluß vom 9.8.2012 vom Landesgericht für Strafsachen ( ( Richterin Mag. Adegbite - Lewy )  erhalten hatte?

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Weiter Fragen werden zu stellen sein.

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